Dissertation: Das Recht der unpfändbaren Sachen

Das Recht der unpfändbaren Sachen

Schriften zum Zivilprozessrecht, Band 32

Hamburg 2013, 262 Seiten
ISBN 978-3-8300-7306-2 (Print & eBook)

Ausstrahlungswirkung, Austauschpfändung, Existenzminimum, GNeuMoP, Kapitalistische Arbeitsweise, Pfändungsschutz, Schuldnerschutz, Vollstreckungsschutz, Zilivprozess, Zivilprozessrecht, Zivilrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, § 811 ZPO

Zum Inhalt

Das Werk behandelt eine spannende Frage des Zwangsvollstreckungsrechts um die zentrale Norm des § 811 ZPO: Welche Gegenstände müssen zum Schutz des Schuldners einer Pfändung entzogen bleiben?

Zur Prüfung, ob die derzeitige Fassung des § 811 ZPO noch aktuell ist, nimmt der Verfasser zunächst die geschichtliche Entwicklung des Pfändungsschutzes in den Blick. Epochale Entwicklungen bilden ausgehend von den Anfängen des Schuldnerschutzes die Grundlage der kritischen Auseinandersetzung mit neusten Entwicklungen in diesem Bereich. Das Thema ist aufgrund gesetzgeberischer Aktivitäten hochaktuell (GNeuMoP, BT-Drucks. 17/2167 v. 16.6.2010). Daneben legt der Verfasser ein weiteres Augenmerk auf die Ausstrahlungswirkungen des § 811 ZPO in andere Rechtsgebiete.

Aus den Ergebnissen der Analyse entwirft der Verfasser einen eigenen neuen § 811 ZPO. Durch diesen sollen Schwächen der derzeitigen Gesetzesfassung behoben werden, die anhand praktischer Beispiele illustrativ dargestellt werden. Im Bereich der Pfändbarkeit von Arbeitsgeräten (§ 811 Abs. 1 Nr. 5 ZPO) wird ein neuer Lösungsansatz entwickelt.



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