Doktorarbeit: Cui bono? – Kollektivrechtliche Vereinbarungen zur Telearbeit

Cui bono? – Kollektivrechtliche Vereinbarungen zur Telearbeit

Eine Analyse anhand der ökonomischen Theorie im Recht

Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse, Band 146

Hamburg 2010, 476 Seiten
ISBN 978-3-8300-5239-5 (Print & eBook)

Arbeitsrecht, Betriebsvereinbarungen, Europäische Richtline, Kollektives Arbeitsrecht, Kollektivrechtliche Vereinbarungen, Law and Economics, Neue Institutionenökonomik, Ökonomik, Ökonomische Theorie im Recht, Rechtsanalyse, Rechtswissenschaft, Telearbeit, Volkswirtschaft, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsrecht

Zum Inhalt

Welchen Nutzen haben kollektivrechtliche Vereinbarungen in Hinblick auf eine Steuerung von Telearbeitsformen und deren Abläufe? Diese Fragestellung steht im Mittelpunkt des Buches und ist zentraler Dreh- und Angelpunkt der theoretischen wie empirischen Untersuchung.

Zur Beantwortung bedient sich der Autor einer verhaltenswissenschaftlichen Perspektive und hinterfragt das juristische, soziologische und ökonomische Analyseinstrumentarium, welches für eine Untersuchung von Anreiz- und Steuerungswirkung rechtlicher Regelungen zur Verfügung steht. Es zeigt sich, dass als Fundament insbesondere die Methoden und Ansätze der ökonomischen Theorie im Recht geeignet erscheinen, welche entsprechend operationalisiert werden. Zur Darstellung und Komplettierung des institutionellen Spannungsfeldes einer kollektivrechtlichen Ausgestaltung finden ferner die Europäische Rahmenvereinbarung zur Telearbeit und die arbeitsrechtlichen wie organisatorischen Besonderheiten Eingang in den Analyserahmen der Studie.

Aufbauend auf dem theoretischen Fundament werden im interdisziplinären Vorgehen zwischen Ökonomik und Jurisprudenz wesentliche Einblicke in die Wirkungsweise von Betriebsvereinbarungen im Allgemeinen sowie einzelner Regelungsabschnitten im Speziellen dargelegt. Die Analyse bedient sich dabei einer branchenübergreifenden Stichprobe deutscher Telearbeitsbetriebsvereinbarungen, deren Inhalte zudem den Erfordernissen der Europäischen Rahmenvereinbarung gegenübergestellt werden.

Im Rahmen der empirischen wie theoretischen Auseinandersetzung kann dabei gezeigt werden, dass eine sorgfältige Konfiguration kollektivrechtlicher Vereinbarungen einen wesentlichen Hebel zu einer ebenso nachhaltigen wie vorteilhaften Gestaltung der Telearbeit darstellt. Zudem lassen sich anhand der erläuterten Wirkungsweise einzelner Regelungsabschnitte Hinweise zu einer – aus der jeweiligen individuellen Organisationssicht abgeleiteten – zielkonformen Gestaltung kristallisieren.



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