Dissertation: Die Freigabe in der Insolvenz einer GmbH

Die Freigabe in der Insolvenz einer GmbH

Insolvenzrecht in Forschung und Praxis, Band 19

Hamburg 2007, 218 Seiten
ISBN 978-3-8300-2864-2 (Print & eBook)

Freigabe, Gesellschaftsinsolvenz, Haftungsverband, Insolvenzbeschlag, Insolvenzmasse, Insolvenzrecht, Rechtswissenschaft, Unternehmensinsolvenz, Wirtschaftsrecht

Zum Inhalt

Die GmbH stellt eine häufig in Insolvenz geratende Rechtsform dar. Die Gläubiger der Gesellschaft gehen jedoch vielfach trotz Eröffnung eines Insolvenzverfahrens leer aus. Vor diesem Hintergrund behandelt die Autorin die Frage, ob der Insolvenzverwalter zur bestmöglichen Befriedigung der Gläubiger beitragen kann, indem er solche Vermögensgegenstände freigibt und somit aus dem Insolvenzbeschlag entlässt, deren Verwertung nicht sinnvoll erscheint. Ob der Insolvenzverwalter über das Vermögen einer GmbH die Möglichkeit hat, bspw. unverwertbare Gegenstände freizugeben, wird von der Rechtsprechung und von Seiten des Schrifttums nicht einheitlich behandelt. Die Autorin setzt sich sowohl mit dem unter Geltung der Konkursordnung und der Gesamtvollstreckungsordnung vertretenen Meinungsstand als auch mit dem aktuell unter Geltung der jetzigen Insolvenzordnung vertretenen Meinungsstand kritisch auseinander.
Insbesondere wird untersucht, ob und inwieweit der Insolvenzverwalter über das Vermögen einer GmbH verpflichtet ist, das Gesellschaftsvermögen vollständig zu liquidieren. Zudem befasst sich die Autorin mit der Frage, ob die Voraussetzungen, unter denen eine Freigabe möglich ist, im Falle der Insolvenz einer GmbH vorliegen. Ob und wie zwei Vermögensmassen entstehen können wird näher untersucht. In diesem Zusammenhang wird zum einen die bei Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eintretende Ausgangslage gewürdigt. Insbesondere werden die Unterschiede gegenüber dem Insolvenzverfahren über das Vermögen einer natürlichen Person herausgearbeitet. Zum zweiten werden die während des Verfahrens möglicherweise eintretenden Umstände – wie bspw. ein Mittelzufluss von Seiten der Gesellschafter im Wege eine Kapitalerhöhung oder etwaiger freiwilliger Nachschüsse – behandelt und geprüft, ob aufgrund dieser Umstände zwei Vermögensmassen entstehen können.



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