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Mozart, der Alltag und das Bekenntnis

Kultur-, literatur- und musikgeschichtliche Resonanzen

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Schriften zur Kulturgeschichte, Band 65

Hamburg , 618 Seiten

ISBN 978-3-339-13674-9 (Print)

ISBN 978-3-339-13675-6 (eBook)

Zum Inhalt

Der Band „Mozart, der Alltag und das Bekenntnis“ widmet sich kultur- und musikgeschichtlichen sowie literaturaffinen Betrachtungen. Einstimmende Prolegomina befassen sich im Besonderen mit Betrachtungen zu Mozarts Leben im Umfeld seiner Reisen mit Vater Leopold, seiner Salzburger und Wiener Schaffensperiode und setzen sich – auch anhand archivarischer Belege – kritisch mit so manchen Mythen- und Legendenbildungen auseinander.

In einem ersten Abschnitt gewähren die Autorinnen und Autoren einen Blick auf interkulturelle Brennpunkte im Umfeld der Mozart-Zeit, unter Berücksichtigung auch gegenwärtiger gesellschaftlicher und ästhetischer Fragestellungen.

Im zweiten Abschnitt bezeugen die Beiträge die Fruchtbarkeit und Sinnhaftigkeit einer Begegnung zwischen Literatur, Musik und Bekenntnis in ihren mannigfaltigen Facetten.

Im dritten Teil treffen schließlich, musik- und liturgiegeschichtlich diskutiert und im Sinne von Northrop Fryes Kreation einer Zusammenschau von Alten und Neuem, Schöpfung und Neuschöpfung aufeinander, indem abschließend Mozarts Requiem-Fragmente in Gestalt der 7 Klangräume von Georg Friedrich Haas eine (post-)moderne Ergänzung erfahren.

Es scheint ja gerade auch das Fragmentarische zu sein, das im alltäglichen Leben wie in der Kunst wichtige Inspirationen (und Informationen) zur Verfügung stellt und in ungeahnte Tiefen blicken lässt. Leben und Wissenschaft wie Kunst und Kultur sind in einen fortlaufenden Prozess eingewoben. Das gilt für den Alltag, ebenso in der literaturaffinen Theorie, die endlos scheint, „ein unbegrenztes Korpus herausfordernder, faszinierender Schriften“, ein „auch und vor allgemein ein stets im Gang befindliches Projekt des Nachdenkens“, worauf der amerikanische Komparatist Jonathan Culler in Literaturtheorie. Eine kurze Einführung hingewiesen hat (Stuttgart 2002, engl. 1997).

In dem international und interkulturell ausgerichteten Band sind Beiträge von mehr als 30 Autorinnen und Autoren versammelt, die unterschiedlichen Fachbereichen zuzuordnen sind. Eingerahmt wird der Band mittels einer mp3-CD, zum einen durch einen musikalischen Prolog: der Wiedergabe eines Orgelkonzertes von Peter Planyavsky auf der Orgel der Pfarrkirche Saggen in Innsbruck, zum anderen durch einen musikalischen Epilog, einer Aufnahme aus dem Dom zu Brixen/Bressanone: 7 Klangräume zu den Fragmenten des Requiems von W.A. Mozart, dirigiert von Wolfgang Kostner und veranstaltet von der Brixner Initiative Musik und Kirche.

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