Coverabbildung: Festschrift, „Der Mensch in Recht, Religion und Bildung“ von Peter Tschuggnall (Hg.)

Peter Tschuggnall (Hg.) Der Mensch in Recht, Religion und Bildung

Festschrift für Karl Heinz Auer Herausgegeben von Peter Tschuggnall

Hamburg 2017, 106 Seiten

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Zum Inhalt

Diese Festschrift ist dem Theologen, Juristen und Germanisten Karl Heinz Auer gewidmet. Er hielt bis 2016 Vorlesungen über Religionspädagogik und Rechtsethik. an der Pädagogischen Hochschule Tirol. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Verknüpfung von Forschung und Lehre. Er gilt als ein Wegbereiter des Schulversuchs „Ethik“ in Österreich.

Im Zentrum des Buches stehen der Mensch und die Frage nach seiner Würde. Aufsätze Karl Heinz Auers über Recht, Religion und Hochschulforschung werden einem breiteren Lesepublikum vorgestellt. Der Beitrag über das Wechselspiel zwischen Mensch und Recht referiert einen Festvortrag, der bei der Jahrestagung des Forums der Staatsanwältinnen und Staatsanwälte Österreichs im Juni 2016 gehalten wurde. Er nimmt besonders die Themen Migration und Flüchtlingsthematik in den Blick. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Stellen aus der Bibel, die als Ausgangspunkt einer Botschaft für das Heute gedeutet werden und Brennpunkte aus der jüngeren Vergangenheit thematisieren. Abschließend werden Zielvorstellungen des Gesetzgebers in Hinblick auf eine Aufwertung pädagogischer Hochschulforschung diskutiert. Der Aufsatz datiert aus einer Zeit, als die vormaligen Pädagogischen Akademien in Pädagogische Hochschulen umgewandelt wurden. Der Beitrag ist gegenwärtig aktuell wie ehedem, gilt doch wissenschaftliche Forschung an Österreichs Pädagogischen Hochschulen nach wie vor als ein nur vage definiertes Stiefkind.

Der international anerkannte Erziehungswissenschaftler Peter Stöger schrieb das Geleitwort für diese Festschrift. Wie Ingrid Fischer-Kröll und Franz Berger (Pädagogische Hochschule Tirol), die persönliche Grußworte an Karl Heinz Auer richten, plädiert er für ein dialogorientiertes Denken und Handeln. Gerade kreativ denkende Human- und Kulturwissenschaftler fänden sich zunehmend an den Rand hochschulischer Interessen gedrängt. Herausgeber der Festschrift ist der Komparatist und Theologe Peter Tschuggnall. Er widmet sich poetischen, bildungspraktischen und gesellschaftsorientierten Erkundungen, die zu den Texten Karl Heinz Auers überleiten. Der Titel seines Essays, der sich „wider eine vergiftende Kultur“ (Jean Dubuffet) richtet, stellt die Menschenwürde in den Mittelpunkt: Die „Würde des Menschen“ sei unantastbar – und die Wahrheit ihm „zumutbar“?

Bibliografische Daten

Herausgeber Peter Tschuggnall (Hg.)
Titel Der Mensch in Recht, Religion und Bildung
Untertitel Festschrift für Karl Heinz Auer Herausgegeben von Peter Tschuggnall
Seiten 106
Erscheinungsjahr 2017
Erscheinungsdatum 11.09.2017
Ort Hamburg
ISBN (Print) 978-3-8300-9495-1
eISBN (eBook) 978-3-339-09495-7
Schriftenreihe Religionspädagogik in Forschung und Praxis
Band 9

Über Peter Tschuggnall (Hg.)

Peter Tschuggnall (*1956 in Schwaz) ist Kulturwissenschaftler und Theologe mit einem interdisziplinären Forschungsschwerpunkt an der Schnittstelle von Literatur, Religion und Bildung. Er studierte Theologie sowie Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Innsbruck, wo er später auch in beiden Fächern promoviert wurde. Seine Habilitation erfolgte im Bereich der Vergleichenden Literaturwissenschaft mit einem Schwerpunkt auf fundamentaltheologischen und ästhetischen Fragestellungen.

Beruflich war er zunächst in der kirchlichen Jugendarbeit tätig und ist seit vielen Jahren als Religionslehrer im Schuldienst aktiv. Darüber hinaus lehrte er an der Universität Innsbruck, unter anderem in der Systematischen Theologie und der Vergleichenden Literaturwissenschaft, und war später als Universitätsdozent sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Hochschulbereich tätig. Heute ist er emeritierter Professor für Kulturwissenschaften und Forschungsfragen an der Pädagogischen Hochschule Tirol in Innsbruck.

Seine wissenschaftliche Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld von Literatur, Kunst und Religion. Weitere Schwerpunkte liegen in der Bildungswissenschaft, in methodologischen Fragen der Text- und Kulturinterpretation sowie in der Auseinandersetzung mit Intertextualität. Zudem beschäftigt er sich intensiv mit Denkern und Komponisten wie Søren Kierkegaard, Northrop Frye und Wolfgang Amadeus Mozart.

Neben seiner akademischen Tätigkeit veröffentlichte er zahlreiche Arbeiten, darunter Studien zur theologischen Deutung literarischer und philosophischer Texte sowie zur Rezeption religiöser Motive in der Literatur.

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