Forschungsarbeit: Vom Heldenmarker zum Kunstmarkt: Die waaka Südäthiopiens

Vom Heldenmarker zum Kunstmarkt: Die waaka Südäthiopiens

Bedeutungen und Bewahrungskontexte

HERODOT – Wissenschaftliche Schriften zur Ethnologie und Anthropologie, Band 23

Hamburg , 160 Seiten

ISBN 978-3-339-12540-8 (Print)
ISBN 978-3-339-12541-5 (eBook)

Zum Inhalt

Die Konso im Süden Äthiopiens errichten zur Erinnerung an ihre verstorbenen Helden anthropomorphe Holzstelen: die waaka. In Anbetracht der sich rapide wandelnden Gesellschaft verlieren die Objekte zunehmend ihre Bedeutung als Bestandteil kultureller Praxis. Obwohl der Grabkult fortbesteht, führt insbesondere die Ausbreitung des Christentums zu einer Abkehr von lokalen Glaubensvorstellungen, die das Heldentum über den Töterkomplex definieren.

Trotzdem bleiben die waaka in Bewegung. Ihre Bewahrungskontexte wandeln sich stetig und haben die einstigen Heldenmarker seither als Exponate in die Museen der Welt und als begehrte Sammlerstücke auf den internationalen Kunstmarkt gebracht.

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