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Sammelband: Junge Slavistik im Dialog IX

Junge Slavistik im Dialog IX

Beiträge zur XIV. Internationalen Slavistischen Konferenz

Studien zur Slavistik, Band 51

Hamburg 2020, 326 Seiten
ISBN 978-3-339-11576-8 (Print), ISBN 978-3-339-11577-5 (eBook)

Funktionsverbgefüge, Gogol, Hip-Hop Texte, Historische Fantasy, Interslavisch, Jindřich Štyrský, Kinderliteratur, Literaturwissenschaft, Mikroliteratursprache, Okkasionalismen, Petr Zelenka, Sexusmarkierung, Slavistik, Sprachwissenschaft, Stanisław Lem

Zum Inhalt

Die internationale slavistische Nachwuchskonferenz unter dem Motto „Junge Slavistik im Dialog“ am Institut für Slavistik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel kann nun bereits auf eine langjährige Geschichte zurückblicken. Mit dem vorliegenden Band wird schon die vierzehnte Konferenz, die vom 26. und 27. April 2019 stattfand, im Druck dokumentiert.

Mit der Veröffentlichung der Beiträge wird einerseits wieder ein Überblick über die thematische Vielfalt präsentiert, in der slavistische Nachwuchswissenschaftler/innen in verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Universitäten den Bereich der slavischen Länder, Sprachen, Literaturen und Kulturen behandeln. Andererseits dokumentiert der dieser Band aber auch das Engagement junger Forscher/innen aus Deutschland, Österreich, Polen, Russland und Tschechien für ihr Fach und für die verschiedenen Aspekte der Erforschung kulturellen Lebens in den slavischen Ländern. Dabei ist keines der Themen auf den „nationalen“ Blickwinkel begrenzt, auch wenn der Titel des jeweiligen Beitrags dies auf den ersten Blick nahezulegen scheint. Mögen sich die Verfasser/innen der Beiträge mit bilateralen Themen wie dem polnisch-russischen oder ukrainisch-russischen Verhältnis auseinandersetzen, mögen sie sich der Fantasy-Literatur oder dem sprachlichen Problem des „Genderns“ im Russischen widmen oder auch über phraseologische Germanismen im Tschechischen und Russischen forschen, stets ist der übernationale Blickwinkel ein wesentlicher Teil der Analyse.

In diesem Sinne erfüllt auch die Nachwuchskonferenz „Junge Slavistik im Dialog“ ihre in der Bezeichnung implizierte Funktion und ihre Bestimmung. Sie bringt einen gelegentlich erhellenden, manchmal kontroversen, immer aber kreativen Dialog junger Wissenschaftler in Gang, der über Fachgrenzen hinweg seine Berechtigung findet, so wie er auch nationale Grenzen überschreitet.



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