Doktorarbeit: Projektmanagement und -controlling im Kontext von Industrie 4.0-Fabrikanpassungen

Projektmanagement und -controlling im Kontext von Industrie 4.0-Fabrikanpassungen

Eine qualitativ-empirische Analyse in Deutschland und China

Schriften zum Betrieblichen Rechnungswesen und Controlling, Band 164

Hamburg 2019, 476 Seiten
ISBN 978-3-339-11056-5 (Print), ISBN 978-3-339-11057-2 (eBook)

China, Controlling, Deutschland, Experteninterviews, Fabrikanpassungen, Industrie 4.0, Komplexitätstheorie, Kontingenztheorie, Literaturanalyse, Management, Projektcontrolling, Projektmanagement, Systemtheorie

Zum Inhalt

Um die unter dem Terminus Industrie 4.0 in Aussicht gestellten Potenziale erschließen zu können, besteht für Industrieunternehmen die Notwendigkeit der Anpassung der eigenen Fabriksysteme. Die Realisierung von Industrie 4.0-Fabrikanpassungen in Projektform geht mit beachtlichen Unsicherheiten und Herausforderungen einher. Vor diesem Hintergrund thematisiert diese Studie neben strategischen und unternehmensorganisatorischen Rahmenbedingungen von Projekten insbesondere das operative Projektmanagement sowie Projektcontrolling von Industrie 4.0-Fabrikanpassungsprojekten.

Die Ausarbeitung verfolgt drei aufeinander aufbauende Ziele. Zunächst steht die Identifikation von gemeinsamen Projektmerkmalen unterschiedlicher Industrie 4.0-Projekte im Mittelpunkt der Betrachtung. Hierauf aufbauend werden die Einflüsse der Industrie 4.0-Projektmerkmale auf das Projektmanagement und -controlling aufgezeigt. Letztlich werden auf Basis dieser Erkenntnisse Handlungsempfehlungen gegeben, die in ein übergeordnetes Soll-Konzept eingebettet sind. Das Soll-Konzept umfasst dabei sowohl die strategische Ebene als auch das operative Projektmanagement und -controlling und betrachtet darüber hinaus den Projektcontroller als Stelleninhaber sowie seine mitzubringenden Fähigkeiten. Da es sich bei der Industrie 4.0 um ein noch recht junges und explorativ zu entdeckendes Forschungsfeld handelt und bisher wenige empirische Arbeiten vorliegen, verfolgt der Autor eine qualitativ-empirische Forschungsstrategie, in dessen Zentrum 23 semi-strukturierte Experteninterviews in Deutschland und 6 weitere Experteninterviews in China stehen. Das Untersuchungsgebiet ist dabei die unternehmerische Praxis. Insgesamt reduziert die Ausarbeitung die mit der Industrie 4.0 verbundene Unsicherheit, einerseits in der Praxis, vor allem durch das Geben von Handlungsempfehlungen, und andererseits in der Wissenschaft, insbesondere durch die Bearbeitung des recht jungen Forschungsfeldes.

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