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Dissertation: Der Fair Value und Informations­risiken

Der Fair Value und Informations­risiken

Die Verwendung von Fair Value-Infor­mationen in der Unternehmens­bewertung

Inter­na­tio­nale Rechnungs­legung, Band 49

Hamburg 2018, 364 Seiten
ISBN 978-3-339-10314-7

DCF-Verfahren, Entscheidungsnützlichkeit, Fair Value, IFRS 13, Informationsrisiken, Internationale Rechnungslegung, Residualgewinnmodell, Schulden, Unternehmensbewertung, Value-Informationen

Zum Inhalt

Die Autorin befasst sich mit einem betriebswirtschaftlichen Problem an der Verbindungsstelle zwischen der Rechnungslegung und Finanzwirtschaft. Die Entscheidungsnützlichkeit von Fair Value-Informationen für Investitionsentscheidungen steht seit einiger Zeit im Fokus der Rechnungslegung nach IFRS, wonach ein Spannungsverhältnis zwischen relevanten und glaubwürdigen Fair Value-Informationen besteht. Darüber hinaus beschäftigt sich die Literatur zunehmend mit Informationsrisiken, denen Investoren gegenüberstehen, wenn sie unsicher über die Qualität der Informationen aus der Rechnungslegung sind. Konkret wird in dieser Arbeit untersucht, wie entscheidungsnützlich Fair Value-Informationen aus der Rechnungslegung aus der Sicht von Investoren sind, die die Informationen als Basis für eine Unternehmensbewertung nutzen, und welchen Informationsrisiken Investoren dabei ausgesetzt sind. Diese beiden Literaturstränge, die Entscheidungsnützlichkeit von Fair Value-Informationen und Informationsrisiken, werden in dieser Untersuchung miteinander verbunden, was neue Perspektiven und Detailfragen aufwirft.

Beginnend mit einer Definition des Fair Values nach IFRS 13 werden Verknüpfungen zwischen den beiden Konzepten der Entscheidungsnützlichkeit, der Messperspektive bzw. der Informationsperspektive, mit dem Residualgewinnmodell bzw. mit den DCF-Verfahren als Unternehmensbewertungsverfahren aufgezeigt. Daraufhin folgt eine Analyse, mit welchen verschiedenen Typen von Informationsrisiken Investoren bei der direkten und indirekten Verwendung der Fair Value-Informationen in den beiden Unternehmensbewertungsverfahren konfrontiert sind. Neben dem bekannten Spannungsverhältnis der Relevanz und glaubwürdigen Darstellung geht es bei der Fair Value-Analyse insbesondere um (1) die Aggregation von bewertungsrelevanten Informationen, (2) die Feinheit von Fair Value-Informationen für Prognosezwecke und (3) die Überforderungen der Investoren, Informationen aus der Fair Value-Bewertung von nicht-finanziellen Vermögenswerten und Schulden korrekt zu interpretieren und zu verarbeiten.



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