: Frankreich und die Sowjetunion 1940 - 1945

Frankreich und die Sowjetunion 1940 - 1945

Eine ungleiche Freundschaft - Ein Beitrag zur französischen Außenpolitik während des Zweiten Weltkrieges

Studien zur Zeitgeschichte, Band 10

Hamburg , 464 Seiten

ISBN 978-3-86064-568-0 (Print)

Zum Inhalt

In dieser Studie werden die verschiedenen Phasen der Entwicklung der französisch-sowjetischen Beziehungen während der Kriegsjahre 1940 bis 1945 rekonstruiert und analysiert. Nach einer kurzen Einleitung zur Vorgeschichte, mit den Ereignissen des ersten Kriegsjahres, der sogenannten „drôle de guerre“, zwischen September 1939 und Juni 1940, untersucht der Autor die Beziehungen der Regierung in Vichy zu Moskau, die, nach anfangs zögerlichen Kontakten, vor allem mit Blick auf einen möglichen Handelsaustausch intensiviert wurden. Im Anschluss werden schließlich die Kontakte zwischen Moskau und dem Freien Frankreich dargelegt, die den Schwerpunkt der Arbeit bilden.

Die Darstellung folgt dabei im wesentlichen dem chronologischen Gang der Ereignisse und stellt die Entwicklung der französisch-sowjetischen Beziehungen in den Kontext der internationalen Beziehungen und des Kriegsverlaufs. Das bilaterale Verhältnis lässt sich sowohl für die Vichy-Periode als auch für die Phase des Freien Frankreich nicht isoliert betrachten. Während die Regierungen in Vichy und Moskau die beiderseitigen Kontakte in Abhängigkeit zu ihren Beziehungen zu Deutschland betrachteten, spielten bei de Gaulles Bewegung die wechselvollen Verbindungen zu den Westalliierten eine wesentliche Rolle. Daher ist es auch notwendig, auf das turbulente und zeitweise bis aufs äußerste gespannte Verhältnis de Gaulles zu Großbritannien und den USA einzugehen. Die Beziehungen zur Sowjetunion werden auf unterschiedlichen Ebenen, in diplomatischer, wirtschaftlicher, militärischer und humanitärer Hinsicht behandelt.

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