Dissertation: Evidenzbasierte Medizin als Rechtsbegriff

Evidenzbasierte Medizin als Rechtsbegriff

Medizinrecht in Forschung und Praxis, Band 50

Hamburg 2015, 136 Seiten
ISBN 978-3-8300-8631-4 (Print & eBook)

Rezension

[...] Insgesamt ist das Werk nicht nur äußerst gut lesbar und gut strukturiert, sondern bietet im Verständnis für die Bewertung von Arzneimitteln nach einerseits naturwissenschaftlichen und andererseits objektivierbar sozialrechtlichen Kriterien einen echten Mehrwert. Insgesamt gewinnt man einen treffenden Überblick über die Verwendung und Anwendung evidenzbasierter Medizin als Ein- und Ausschlusskriterium durch die jeweiligen Gremien und Behörden, insbesondere des Gemeinsamen Bundesausschusses, in Deutschland. Ein "Blick über den Tellerrand" durch die Umsetzung von HTA-Kriterien ist ebenfalls äußerst gelungen.

Prof. Dr. iur. Dr. med. Alexander, P. F. Ehlers und Dr. Anke Moroder, in:
pharmind - die pharmazeutische Industrie, 9/2016

AMNOG, Arzneimittel, Arzneimittelrecht, Evidenzbasierte Medizin, Externe Evidenz, GKV-WSG, Haftungsrecht, Health Technology, Interne Evidenz, Quality Adjusted Life Year

Zum Inhalt

deutsch | english

„Evidenbasierte Medizin als Rechtsbegriff“ ist die Darstellung und Analyse der Verwendung dieses Begriffs in Fragen der Zulassung, Vermarktung und Kostenerstattung von Arzneimitteln. Die aktuelle deutsche Rechtslage wird unter Berücksichtigung der Rechtsentwicklung der vergangenen Jahre sowie der ökonomischen Aspekte des deutschen Arzneimittelmarktes beleuchtet. Der Verfasser analysiert dabei die Frage, ob es dem Gesetzgeber gelungen ist, evidenzbasierte Medizin konsistent zu handhaben. Er vergleicht dabei die verschiedenen Teilaspekte des Arzneimittelrechts und zeigt die Möglichkeiten aber auch die Grenzen der Einbeziehung der evidenzbasierten Medizin in die Gesetzgebung auf. Dabei werden insbesondere die Auswirkungen im Bereich des Haftungsrechts beleuchtet.



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