Forschungsarbeit: Urszenen der deutschen Literatur

Urszenen der deutschen Literatur

Goethe – Schiller – Hoffmann – Büchner – Fontane – Kafka

Schriften zur Literaturgeschichte, Band 20

Hamburg 2013, 216 Seiten
ISBN 978-3-8300-7070-2 (Print & eBook)

E.T.A. Hoffmann, Franz Kafka, Friedrich Schiller, Georg Büchner, Johann Wolfgang Goethe, Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Schiller, Theodor Fontane

Zum Inhalt

Die Studie widmet sich den „Urszenen“ der Autoren. Es geht zunächst um das Verhältnis Goethes zu Friederike Brion, Schillers zu seinem Herzog Carl Eugen, um die Jugendlieben Hoffmanns, Büchners, Fontanes und Kafkas und deren Bezüge zum jeweiligen Werk der Autoren. Diesen Verhältnissen und Beziehungen liegt ein psychologisches Muster zugrunde, welches sich als die jeweilige „Urszene“ im Leben der Autoren interpretieren lässt. Goethes Gefühle gegenüber Friederike Brion, sein Abschiednehmen und seine Gewissensbisse sind auch nach der Sesenheimer Zeit maßgeblich für vieles in seinem Werk. Es verwandelt sich, tritt vom Unbewussten ins Vorbewusste und kondensiert sich in seiner Lyrik oder Epik. Genauso ist Kafkas Schwanken zwischen Angst und Sehnsucht zu beobachten, eine zerrissene Gefühlsdisposition, die ihn in der Begegnung mit dem Ladenmädchen aus der Zeltnergasse, aber auch mit Margarethe Kirchner oder Felice Bauer bestimmt. Analoges lässt sich in den Jugenderlebnissen der anderen Dichter feststellen. Die „Urszenen“ haben eine Wirkung im Leben und Werk der Autoren.



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