Dissertation: Die Sicherung der Unternehmensmitbestimmung durch Vereinbarungen

Die Sicherung der Unternehmensmitbestimmung durch Vereinbarungen

Die Verhandlungslösung als Zukunftsmodell?

Schriftenreihe arbeitsrechtliche Forschungsergebnisse, Band 164

Hamburg , 452 Seiten

ISBN 978-3-8300-5877-9 (Print)
ISBN 978-3-339-05877-5 (eBook)

Zum Inhalt

Die Europäische Gesellschaft (kurz: SE) ist eine Rechtsform für Aktiengesellschaften in der Europäischen Union. Mit ihr ermöglicht die EU seit dem Jahresende 2004 die Gründung von Gesellschaften nach weitgehend einheitlichen Rechtsprinzipien. Der Grundgedanke, der hinter der Schaffung einer europaweiten Rechtsform steht, ist die Angleichung des rechtlichen Handlungsrahmens an den zunehmend globalen Tätigkeitsbereich der Unternehmen in Europa. Bei der SE steht im Vergleich zur Aktiengesellschaft, die nach deutschem Recht gegründet wurde, die Vereinbarung von privatautonomen Mitbestimmungsregelungen im Vordergrund; die gesetzliche Auffangregelung greift erst dann ein, wenn es zu keiner Mitbestimmungsvereinbarung zwischen den Parteien kommt. Im deutschen Recht ist eine Mitbestimmungsvereinbarung die Ausnahme, die Regel ist die gesetzliche Ausgestaltung der Mitbestimmung.

Das Buch vergleicht anschaulich die Möglichkeiten zur Vereinbarung von privatautonomen Mitbestimmungsvregelungen bei einer nach deutschem Recht gegründeten SE mit einer nach deutschem Recht gegründeten Aktiengesellschaft. Darauf aufbauend beschäftigt sich die Autorin mit der Frage, was bei einer Reform des deutschen Mitbestimmungsgesetzes (MitbestG) geändert werden müsste, damit eine deutsche Aktiengesellschaft auch im Rahmen der zunehmenden Globalisierung ein attraktiver Partner für die Gründung einer SE ist.

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