Doktorarbeit: Kognitive Vulnerabilität bei unipolarer und bipolarer Störung

Kognitive Vulnerabilität bei unipolarer und bipolarer Störung

Eine Untersuchung an remittierten Patienten und Risikopersonen

Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse, Band 159

Hamburg 2011, 220 Seiten
ISBN 978-3-8300-5661-4 (Print & eBook)

Affektive Störung, Bipolare Störung, Klinische Psychologie, Kognitive Vulnerabilität, Risikoforschung, Unipolare Störung

Zum Inhalt

Zu den Ursachen von bipolaren Störungen – sogenannten manisch-depressiven Erkrankungen – wurde in den letzten Jahrzehnten vermehrt geforscht. Mit Hilfe von Kenntnissen über Faktoren und Mechanismen, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung der bipolaren Störung beitragen, können adäquate Behandlungsansätze implementiert werden. Die Modelle der kognitiven Vulnerabilität, deren Gültigkeit bisher für unipolare Störungen gut belegt ist, werden in diesem Zusammenhang auch bei bipolaren Störungen untersucht. Die Bedeutsamkeit der kognitiven Vulnerabilität für die Entstehung dieser Erkrankung ist jedoch noch uneindeutig. Die beiden nachfolgenden Theorien werden derzeit in der Literatur kontrovers diskutiert.

Entsprechend der kognitiven Theorie von Beck wären depressogene Kognitionen auch bei bipolaren Patienten gleichermaßen wie bei depressiven Patienten mit Fragebögen zu erfassen. Nach der kognitiven Reformulierung der Theorie der manischen Abwehr liegen depressogene Kognitionen ebenfalls zugrunde, sollten sich aber nur bei impliziten Maßen zeigen.

In diesem Buch wurden deswegen die Gültigkeit der Theorie von Beck und die der Theorie der manischen Abwehr an zwei verschiedenen Stichproben im Querschnitt untersucht und diskutiert.

Die Stichproben bestanden aus Betroffenen mit einer bipolaren oder unipolaren Erkrankung, die sich in einer remittierten Phase befanden, sowie aus Personen mit erhöhtem Risiko für diese Erkrankungen (Nachkommen von Betroffenen) und jeweils einer Kontrollgruppe.



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