Dissertation: Entscheidungsrelevanz von Rechnungslegungsinformationen

Entscheidungsrelevanz von Rechnungslegungsinformationen

Eine vergleichende theoretische und empirische Analyse nach HGB und IFRS

Internationale Rechnungslegung, Band 19

Hamburg 2010, 322 Seiten
ISBN 978-3-8300-4570-0 (Print), ISBN 978-3-339-04570-6 (eBook)

Betriebswirtschaftslehre, Bilanzierung, BilMoG, Entscheidungsrelevanz, Externe Rechnungslegung, HGB, IAS, IFRS, Informationsgehalt, Internationale Rechnungslegung, Rechnungslegungsstandard, Rechnungslegungssysteme

Zum Inhalt

Die zunehmende Kapitalmarktorientierung und die damit einhergehende wachsende Bedeutung der nationalen und internationalen Kapitalmärkte führt zu einem erhöhten Bedarf an entscheidungsrelevanten Informationen von Seiten aktueller und potenzieller Investoren. Die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen ist eine der Aufgaben, die der externen Rechnungslegung zukommt.

In Deutschland stehen mit dem HGB und den IFRS zwei verschiedene Rechnungslegungssysteme zur Disposition. Angesichts der zunehmenden Harmonisierung der Rechnungslegung ist es wichtig Klarheit über die Kapitalmarktrelevanz der momentan parallel angewendeten Systeme innerhalb der EU zu erlangen, um die Entwicklung eines optimalen Rechnungslegungssystems für Europa voranzutreiben. Insbesondere stellt sich die Frage, ob, und mit welchen Konsequenzen eine verpflichtende Anwendung der IFRS für sämtliche Konzern- und auch Einzelabschlüsse erstrebenswert ist. Vor diesem Hintergrund nimmt die Forschungsfrage nach der Entscheidungsrelevanz von Rechnungslegungsinformationen stetig an Bedeutung zu. Es ist zu klären, welches der beiden in Frage stehenden Systeme aus Sicht der Investoren vorzuziehen sei.

Im Rahmen dieser Untersuchung wird auf zweierlei Wegen analysiert, ob die IFRS im Vergleich zum HGB, wie es die Mehrheit der Stimmen innerhalb der Literatur annimmt, das Rechnungslegungssystem ist, welches den Investoren die entscheidungsrelevanteren Informationen bereitstellt. Erstens werden beide Rechnungslegungssysteme auf theoretischer Ebene durch Rechtsvergleiche und modelltheoretische Überlegungen analysiert. Der zweite Weg besteht in der Durchführung einer experimentellen empirischen Erhebung.



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