Doktorarbeit: Kennzahlen für Unternehmensarchitekturen

Kennzahlen für Unternehmensarchitekturen

Entwicklung einer Methode zum Aufbau eines Kennzahlensystems für die wertorientierte Steuerung der Veränderung von Unternehmensarchitekturen

Studien zur Wirtschaftsinformatik, Band 31

Hamburg , 340 Seiten

ISBN 978-3-8300-4345-4 (Print)
ISBN 978-3-339-04345-0 (eBook)

Zum Inhalt

Der Erfolg heutiger Unternehmen wird massgeblich durch deren Reaktionsgeschwindigkeit, Flexibilität und Innovationsfähigkeit bestimmt. In diesem Zusammenhang können Unternehmensarchitekturen durch ihre ganzheitliche Sichtweise einen wesentlichen Beitrag zur Beherrschung der steigenden Koordinationskomplexität leisten. Doch verstärkt durch den wachsenden Leistungs- und Rechtfertigungsdruck wird von der Unternehmensarchitektur zunehmend gefordert, dass sie ihren Wertbeitrag zum Unternehmenserfolg transparent nachweisen muss.

Die Grundlage zur Architekturbewertung liefern bewährte kennzahlenbasierte Controllinginstrumente, mit welchen sich die Entwicklung der Unternehmensarchitektur nachhaltig und wertorientiert gestalten lässt. Eine detaillierte Analyse bestehender Ansätze zur Architekturbewertung zeigt aber, dass ein umfassendes und methodisch fundiertes Vorgehen zur Bewertung von Unternehmensarchitekturen nicht existiert. Diese Tatsache begründet, weshalb viele Unternehmen bis heute keine Erfolgsmessungen ihrer Unternehmensarchitekturen durchführen. Aus dieser Forschungslücke resultiert das primäre Ziel der Studie, die Entwicklung einer Methode zum Aufbau eines Kennzahlensystems für die wertorientierte Steuerung der Veränderung von Unternehmensarchitekturen.

Die Grundlage des Methodenentwurfs bildet das Business Engineering und das Konzept der Balanced Scorecard, welches ausgehend von den strategischen Anforderungen an die Unternehmensarchitektur die Entwicklung eines Zielsystems und darauf basierend die Operationalisierung der Ziele in Kennzahlen beschreibt. Anhand 15 exemplarischer Kennzahlen wird gezeigt, wie sich Architekturkennzahlen entwickeln und zum Aufbau eines Kennzahlensystems verknüpfen lassen.

Die Entwicklung des Methodenentwurfs orientiert sich an den Richtlinien für gestaltungsorientierte Forschungsarbeiten, wobei das Forschungsergebnis mittels einer multiperspektivischen Evaluation überprüft wird. Dabei wird die Zweckmässigkeit und Generalisierbarkeit der Methode anhand einer deskriptiven und empirischen Perspektive evaluiert. Zusätzlich belegen zwei Anwendungsfälle die Nützlichkeit der entwickelten Methode.

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