Doktorarbeit: Zum Stellenwert psychobiologischer Indikatoren für chronischen Stress bei Lehrern

Zum Stellenwert psychobiologischer Indikatoren für chronischen Stress bei Lehrern

Die Sommerferien-Studie

Studien zur Stressforschung, Band 27

Hamburg 2009, 270 Seiten
ISBN 978-3-8300-4267-9 (Print), ISBN 978-3-339-04267-5 (eBook)

Arbeitsschutz, Chronischer Stress, Gesundheit, Gesundheitswissenschaft, Lehrer, Psychologie, Psychophysiologie, Sommerferien, Stressforschung

Zum Inhalt

Die Sommerferien-Studie war eine Studie zur Erhebung des Effekts von Erholungsphasen auf potenzielle psychobiologische Indikatoren für chronischen Stress („biologische Stressmarker“) bei der besonders belasteten Berufsgruppe „Lehrer“. An verschiedenen Zeitpunkten vor und nach den Sommerferien 2003 wurden bei insgesamt 32 männlichen und weiblichen Probanden Blutproben entnommen, Speichelproben gesammelt sowie Herzfrequenzmessungen durchgeführt. Zusätzlich wurden verschiedene Fragebogen eingesetzt.

In verschiedenen Analysen sollten zum einen die Veränderungen der Werte der psychobiologischen Parameter (Speichel-Kortisol-Parameter, durchschnittliche Herzschlagfrequenz, Herzfrequenz-Variabilität, sowie Cholesterin, Fibrinogen, Fructosamin, glykosyliertes Hämoglobin, Interleukin- 6, Lipoproteine hoher und niedriger Dichte, Testosteron und Triglyzeride) vor und nach den Sommerferien dargestellt werden (Vergleich Arbeit – Ferien) und zum anderen wurden diese Parameter im Hinblick auf Zusammenhänge mit verschiedenen Skalen und Faktoren untersucht.

Die Sommerferien (Erholungsphase) hatten durchaus einen Einfluss auf verschiedene potenzielle psychobiologische Stressmarker. Dies waren meist psychobiologische Parameter aus den Untersuchungen von Blutproben, aber auch Parameter aus den Herzfrequenzmessungen wiesen entsprechende Tendenzen auf. Zwischen den verschiedenen Parametern und Skalen bzw. Faktoren gab es zahlreiche Korrelationen, die jedoch insgesamt kritisch betrachtet werden mussten.

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