Dissertation: Die Rechtsstellung der Erbengemeinschaft in Prozess und Zwangsvollstreckung

Die Rechtsstellung der Erbengemeinschaft in Prozess und Zwangsvollstreckung

unter besonderer Berücksichtigung des Wandels im Verständnis der Gesamthandsgemeinschaft

Schriften zum Zivilprozessrecht, Band 8

Hamburg , 188 Seiten

ISBN 978-3-8300-3532-9 (Print)
ISBN 978-3-339-03532-5 (eBook)

Zum Inhalt

Die Diskussion um die Rechts- und Parteifähigkeit von Gesamthandsgemeinschaften macht auch vor der Erbengemeinschaft nicht halt. Vor dem Hintergrund der Urteile die zur Anerkennung der Rechtsfähigkeit von (Außen-) GbR und WEG führten, fragt es sich, ob Gleiches nicht auch für die Erbengemeinschaft als dritte der BGB-Gesamthandsgemeinschaften gelten muss. In diesem Band wird ein Ausschnitt dieser Problematik behandelt. Dargestellt werden die prozessrechtlichen Konsequenzen einer etwaigen Rechtsträgerschaft der Erbengemeinschaft. Auf der Basis geltenden Rechts werden Möglichkeiten und Grenzen rationeller Erledigung von Streitigkeiten unter Beteiligung der Erbengemeinschaft im zivilprozessualen Verfahren aufgezeigt. Die Rechtsstellung der Erbengemeinschaft wird zunächst im vorprozessualen Bereich und sodann im Erkenntnis- und Vollstreckungsverfahren untersucht. Hier wird zu Fragen der notwendigen Streitgenossenschaft ebenso wie zum Einzelprozessführungsrecht der Miterben Stellung genommen. Neben einer kurzen Skizzierung der Möglichkeiten einer Rechtsfortbildung hin zur Rechtsträgerschaft der Erbengemeinschaft, wird im Anschluss auf etwaige Folgeprobleme im Zivilprozess eingegangen. Die Abhandlung schließt das Kosten- und Gebührenrecht und hier auch des Prozesskostenhilfeverfahren ein. Der Band schließt mit einer etwaigen Sonderstellung der unternehmenstragenden Erbengemeinschaft.

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