Doktorarbeit: Öffentliche Übernahmeangebote und Unternehmenskontrolle in Deutschland

Öffentliche Übernahmeangebote und Unternehmenskontrolle in Deutschland

unter besonderer Berücksichtigung des Minderheitenschutzes und unter Einbeziehung der europäischen Übernahmerichtlinie

Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse, Band 83

Hamburg 2005, 522 Seiten
ISBN 978-3-8300-2190-2 (Print & eBook)

Aktienrecht, Kapitalmarktrecht, Öffentliches Übernahmeangebot, Rechtswissenschaft, Übernahmerecht, Unternehmenskontrolle, WpÜG

Zum Inhalt

Gegenstand dieses Buches ist die Problematik der Regulierung öffentlicher Übernahmeangebote und der Unternehmenskontrolle im Hinblick auf den Schutz der Adressaten eines Übernahmeangebots und den Aktionärsschutz nach einem Kontrollwechsel in der Aktiengesellschaft. Öffentliche Übernahmeangebote werden einer systematischen Betrachtung unterzogen. Hierbei wird der Frage nachgegangen, wie der deutsche Gesetzgeber die Aktionärsinteressen bei einem Kontrollwechsel und bei einem öffentlichen Übernahmeangebot, insbesondere einem feindlichen, schützt, welche Verbesserungen diesbezüglich möglich sind und welcher Änderungsbedarf mit In-Kraft-Treten der europäischen Übernahmerichtlinie am 20.5.2004 gegeben ist.

Wichtige Bausteine dieser Untersuchung sind u.a. die Darstellung der Entwicklung der wesentlichen Rahmenbedingungen für öffentliche Übernahmeangebote, die Auseinandersetzung mit dem konzernrechtlichen Schutzsystem und eine Betrachtung der Bedeutung des Marktes für Unternehmenskontrolle für die Regulierung öffentlicher Übernahmeangebote.

Schwerpunktmäßig beschäftigt sich die Autorin mit den besonders umstrittenen Problembereichen der Normierung einer Pflicht zur Abgabe eines Übernahmeangebots bei Erreichen einer bestimmten Beteiligungsschwelle und den Verhaltenspflichten des Vorstands einer Zielgesellschaft bei Vorliegen eines öffentlichen Übernahmeangebots.



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