Dissertation: Bankwirtschaftliche Kompetenz

Bankwirtschaftliche Kompetenz

Theoretische Grundlegung, Entwicklung und Validierung eines standardisierten Erfassungsinstruments

Studien zur Berufspädagogik, Band 19

Hamburg 2005, 334 Seiten
ISBN 978-3-8300-2091-2 (Print & eBook)

Bank, Bankgeschäft, Bewertung, Kompetenz, Pädagogik, Schulleistungsmessung, Test, Wirtschaft

Zum Inhalt

Für den beruflichen Werdegang werden häufig Bewertungen durchgeführt und an die Beurteilten zurückgemeldet. Können diese sich dabei auf Objektivität, Zuverlässigkeit, Fairness und Gültigkeit der angewandten Verfahren verlassen? Dabei geht es um die Erfassung des Erreichungsgrads von Persönlichkeitsmerkmalen – häufig zusammengefasst als berufliche Kompetenz bezeichnet. Ist dabei immer klar, was überhaupt bewertet werden soll?

Dieses Buch zeigt auf, dass beide gestellten Fragen nicht einfach zu bejahen sind und Kompetenz höchst unterschiedlich verstanden werden kann sowie viele angewandte Bewertungsverfahren von bedingt ausreichender Qualität sind. Vor diesem Hintergrund wird dargestellt, wie eine Definition von Kompetenz in der Berufsbildung aussehen kann, die sich auch für eine Messung eignet, welche wissenschaftlichen Qualitätskriterien genügt.

Insofern wird einen Beitrag zur Konkretisierung und Präzisierung von berufsspezifischer Kompetenz am Beispiel des Bankbereichs und zum regelgeleiteten „Wie“ des Bewertens und Auswertens geleistet. Dabei erfolgt ein Rückgriff auf viele theoretische Ansätze, Modellversuche, Verfahren der beruflichen Praxis und nicht zuletzt auf das Konzept der in Deutschland viel beachteten Schulleistungsstudie PISA. Am Ende steht ein mehrfach eingesetzter und überprüfter Test mit Qualitätskennzahlen zur Erfassung von „Bankwirtschaftlicher Kompetenz“, welcher sich zum Einsatz in Berufsschule, Bankbetrieb und Weiterbildung eignet.



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