Doktorarbeit: Differenzierte Wahrnehmung von Objekten im Raum beim Zeichnen

Differenzierte Wahrnehmung von Objekten im Raum beim Zeichnen

Untersuchung zur Anwendung des Cognitive Apprenticeship Ansatzes

Schriften zur Kunstpädagogik und Ästhetischen Erziehung, Band 3

Hamburg 2005, 300 Seiten
ISBN 978-3-8300-1766-0 (Print & eBook)

Kunstdidaktik, Kunstpädagogik, Lehr-Lern-Forschung, Pädagogik, Wahrnehmung, Wahrnehmungspsychologie, Zeichnen

Zum Inhalt

Die Autorin geht in ihrer Untersuchung der Frage nach, mit welcher Unterrichtsmethode eine differenzierte visuelle Wahrnehmung gefördert und bildnerische Fähigkeiten beim Zeichnen verbessert werden können.

Zum zentralen Interesse wird die Analyse der Wahrnehmungsprozesse und ihrer reflexiven und bildnerischen Verarbeitung, die in einem Prozessmodell des Zeichnens ihren Niederschlag findet. In einem neuen, ungewohnten Ansatz greift sie dabei nicht nur Ergebnisse der Kunstdidaktik auf, sondern bezieht in einem interdisziplinären Zugang auch Konzepte der Kognitionsforschung, der Lehr-Lern-Forschung und der Wahrnehmungspsychologie mit ein. Ein aktuelles Konzept der Lehr-Lern-Forschung, der Cognitive Apprenticeship Ansatz, wird dargestellt und auf seine Übertragbarkeit auf die Kunsterziehung geprüft. In zwei ausführlich vorgestellten Untersuchungen kann seine Eignung zur instruktionalen Förderung von Wahrnehmungsprozessen gezeigt werden.

Der umfangreiche Abbildungsteil veranschaulicht die angesprochenen Phänomene der visuellen Wahrnehmung und die zeichnerischen Untersuchungsergebnisse sehr eindrucksvoll.



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