Doktorarbeit: Was macht eine Organisation teamfähig?

Was macht eine Organisation teamfähig?

Wie organisationale Rahmenbedingungen Einstellungen und Verhalten bei Teammitgliedern beeinflussen

Schriften zur Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie, Band 14

Hamburg 2004, 242 Seiten
ISBN 978-3-8300-1657-1 (Print & eBook)

Burnout, Commitment, Einstellungen, Gruppenarbeit, Humandienstleistungen, Organisationsstrukturen, Psychologie, Teamarbeit

Zum Inhalt

In Zeiten knapper Ressourcen und steigendem Konkurrenzdrucks wird von Seite des Managements in vielen Unternehmen an die Initiative und Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiterschaft appelliert. Oft wird das mit einer notwendig erhöhten "Teamfähigkeit“ assoziiert. Aber welche Merkmale muss eine Organisation aufweisen, damit in ihr Teamarbeit überhaupt erfolgreich stattfinden kann? Unter welchen Umständen kann sich die viel beschworene Teamfähigkeit von Organisationsmitgliedern überhaupt entfalten?

In der vorliegenden Arbeit wird versucht, diese in der Organisationspsychologie bisher kaum untersuchte Frage anhand von Teams im Humandienstleistungsbereich zu beantworten. Im Zentrum steht dabei ein systematischer Zusammenhang zwischen der organisationalen Struktur, einer positiven mentalen Grundhaltung der Teammitglieder und der Qualität der Teamarbeit sowie den Resultaten für die Organisation. Anhand einer Stichprobe von 39 Teams in 8 Organisationen werden diese Zusammenhänge anhand von Fragebogen- und Beobachtungsdaten eingehend untersucht.

Die empirischen Befunde zeigen, dass sich „teamfähige Organisationen“ u. a. dadurch auszeichnen, dass sie ihren Teams genügend Mitbestimmungs- und Beteiligungsmöglichkeiten an der Gestaltung der täglichen Arbeit ermöglichen. Erst eine der Aufgabe angemessene Teamgröße und eine entsprechende Qualifikation ermöglichen eine optimale Kooperation. Es kann gezeigt werden, dass Teams als soziale Einheit eine Vermittlerposition zwischen Arbeitsbedingungen und Motivations- und Gesundheitsindikatoren einnehmen.



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