Doktorarbeit: Die arbeitsrechtliche Stellung von Spielern und Trainern im Lizenzfußball

Die arbeitsrechtliche Stellung von Spielern und Trainern im Lizenzfußball

Schriftenreihe arbeitsrechtliche Forschungsergebnisse, Band 44

Hamburg 2004, 260 Seiten
ISBN 978-3-8300-1284-9 (Print)

Arbeitsrecht, Arbeitsverträge, DFB, Fußballverein, Kapitalgesellschaft, Lizenzfußball, Lizenzfußballspieler, Persönlichkeitsrecht, Rechtswissenschaft, Sportgerichtsbarkeit

Zum Inhalt

Das Werk beschäftigt sich mit den arbeitsrechtlichen Beziehungen von Spielern und Trainern im Lizenzfußball. Der deutsche Profifußball hat in den letzten Jahren durch die Abspaltung vom DFB und die damit verbundene Gründung des Ligaverbandes und der DFL große Änderungen mitgemacht. Deren Auswirkungen auf die Situation namentlich der Spieler werden in dieser Untersuchung aus arbeitsrechtlicher Sicht ausführlich dargestellt und bewertet.

Einführend skizziert der Autor die gegenwärtige Organisation des Lizenzfußballs in Deutschland, wie sie sich nach der Umstrukturierung zeigt. Im folgenden wird die Frage nach der Arbeitnehmereigenschaft von Profifußballspielern beantwortet und die „klassischen“ Probleme arbeitsrechtlicher Beziehungen, also der Beschäftigungs- und Lohnanspruch, die Schutzpflichten des Arbeitgebers und die Beendigung des Arbeitsverhältnisses werden erörtert.

Ebenfalls aufgeworfen und diskutiert werden die rechtlich relevanten speziellen Fragen des Lizenzfußballs. Hierzu zählen beispielsweise die Auswirkungen der Umwandlung von Vereinen in Kapitalgesellschaften auf den einzelnen Spieler und die Verwertung der Persönlichkeitsrechte der Spieler durch den Verein und die Verbände.

Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Verhältnis des Spielers zu den Verbänden. Das Lizenzierungsverfahren im Berufsfußball wird aus arbeits- und verfassungsrechtlicher Sicht ebenso untersucht wie der gesamte Bereich der Sportgerichtsbarkeit. Ferner werden die mit der Bosman-Entscheidung des EuGH einhergehenden Änderungen des Transfersystems aufgezeigt.

Abschließend geht der Autor auf einige ausgesuchte Fragen der arbeitsrechtlichen Stellung von Trainern ein. Im Mittelpunkt steht hierbei die in letzter Zeit belebte Diskussion um die Zulässigkeit befristeter Arbeitsverträge für Trainer im Spitzensport.



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