Dissertation: Werbung mit dem Doppelgänger eines Prominenten

Werbung mit dem Doppelgänger eines Prominenten

Studien zur Rechtswissenschaft, Band 107

Hamburg , 186 Seiten

ISBN 978-3-8300-0872-9 (Print)

Zum Inhalt

„Karin M. ist Deutschlands beste Diana Doppelgängerin, vielleicht sogar in ganz Europa. (...) Lady Diana (Di), alias Karin M., ist für die Werbebranche ideal.“ steht neben dem Foto auf der Internet Seite einer Künstlervermittlung.
Eine Doppelgängerin. Eine gute Idee für effektvolle Werbung. Vielleicht sogar eine mögliche Attraktion auf dem jährlichen Betriebsfest, wer weiß.

Zu vielen Menschen findet sich eine andere Person, die ähnlich aussieht, einen ähnlichen Stil hat oder den gleichen Namen trägt. Noch vorhandene Unterschiede im Aussehen können durch Schminken oder den Einsatz moderner Fototechnik verwischt werden. Auf diese Weise werden in der Werbung prominente Künstler, Schauspieler oder Sportler von Personen, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind, kopiert.

Aber geht das denn so einfach? Darf sich eine Doppelgängerin für Werbung und Veranstaltungen anbieten, um so womöglich das Publikum zu täuschen?

Die Gesetzeslage ist in diesen Fällen nicht eindeutig. Die Rechtsprechung greift zu teilweise gewagten Konstruktionen, um streitige Fälle „gerecht“ zu entscheiden. Denn stets hat auch der Doppelgänger die gleichen Rechte, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren und Werbung zu treiben wie ein Prominenter.

In diesem Buch wird ausführlich untersucht, wie die Werbung mit dem Doppelgänger eines Prominenten rechtlich zu beurteilen ist. Auch wird geprüft, welche Rechte ein Prominenter im Fall der unrechtmäßigen Werbung mit „seinem“ Doppelgänger hat, wie unrechtmäßig erlangter Gewinn abgeschöpft werden kann und ob Sanktionen in Form von Geldbußen verhängt werden können.

Ihr Werk im Verlag Dr. Kovač

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