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Doktorarbeit: Die Vergütung mittels Aktienoptionen aus arbeitsrechtlicher Sicht

Die Vergütung mittels Aktienoptionen aus arbeitsrechtlicher Sicht

Schriften­reihe arbeits­rechtliche Forschungs­ergebnisse, Band 132

Hamburg 2009, 304 Seiten
ISBN 978-3-8300-4565-6

Aktienoption, Betriebsübergang, Verfallklauseln, Optionsrecht, § 613 a BGB, erfolgsabhängige Vergütung, Arbeitsentgelt, Vergütungsabreden, Aktienoptionsprogramme, Stock Options, Arbeitsrecht, Konzernverbund, Rechtswissenschaft

Zum Inhalt

Während Aktienoptionen bei amerikanischen Unternehmen und internationalen Konzernen schon seit den fünfziger Jahren einen festen Bestandteil der Unternehmenskultur bildeten, haben sie in Deutschland erst Ende der neunziger Jahre an Bedeutung gewonnen. Erst durch die zunehmende Ausrichtung der Unternehmens- und Konzernziele am Shareholder-Value und den Boom an den Aktienmärkten rückten Aktienoptionen auch hierzulande als Form der Mitarbeiterbeteiligung und langfristige erfolgsabhängige Vergütungsbestandteile in den Blickpunkt.

Heute haben fast alle führenden börsennotierten deutschen Unternehmen Aktienoptionspläne eingeführt. Wurden diese dabei ursprünglich fast ausschließlich als Anreiz- und Vergütungssystem für Vorstandsmitglieder und Führungskräfte implementiert, ist die Vergütung in Form von Aktienoptionen inzwischen zunehmend auch bezogen auf Arbeitnehmer niedrigerer Hierachieebenen verbreitet.

Die sich in diesem Zusammenhang ergebenden arbeitsrechtlichen Fragestellungen haben in der wissenschaftlichen Diskussion bislang nur begrenzt Beachtung gefunden. Ihnen widmet sich das Buch. Der Autor ordnet zunächst die Gewährung von Aktienoptionen systematisch in das Arbeitsverhältnis ein und untersucht im Weiteren die sich daraus ergebenden arbeitsrechtlichen Folgen. Ausgangspunkt bildet dabei die Qualifizierung der Aktienoptionen als Bestandteil des Arbeitsentgelts und der Vergütungsabrede. Daran anknüpfend widmet sich der Autor allgemeinen Fragestellungen, wie z. B. der Mitbestimmung des Betriebsrats, der Anwendbarkeit des allgemeinen arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes und spezieller Gleichbehandlungsgebote als Einschränkungen der Gestaltungsfreiheit des Arbeitgebers sowie der Wirksamkeit von Verfallklauseln. Ferner werden, gerade vor dem Hintergrund der großen Kursverluste an den Aktienmärkten in den letzten Jahren, das zulässige Verhältnis von Festgehalt und Aktienoptionen sowie die Rechtslage bei einer nachhaltig negativen Aktienkursentwicklung beleuchtet.

Untersuchungsschwerpunkte bilden schließlich die Rechtsfolgen eines Betriebsübergangs für Aktienoptionen sowie die Besonderheiten der Gewährung von Aktienoptionen im (internationalen) Konzernverbund. Gerade erstgenannter Frage kommt dabei im Hinblick auf die Vielzahl von Unternehmensumstrukturierungen besondere praktische Relevanz zu.

Der Autor ist seit 2001 als Rechtsanwalt auf dem Gebiet des Arbeitsrechts tätig und vertritt Arbeitgeber und Arbeitnehmer in sämtlichen Bereichen des Individual- und Kollektivarbeitsrechts.

Link des Autors

www.rechtsanwalt-franken.de

    

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