: Transformationsbasierte temporallogische Programmierung

Transformationsbasierte temporallogische Programmierung

Forschungsergebnisse der Programmentwicklung, Band 6

Hamburg 1996, 236 Seiten
ISBN 978-3-86064-402-7 (Print)

ExTeLL, Informatik, Programmierlogik, Programmiersprache, Programmierung, Reduktion, Temporallogik, Transformation

Zum Inhalt

IIn dieser Arbeit wird die Möglichkeit der transformationsbasierten temporallogischen Programmierung untersucht. Dabei werden neben den einfacher zu handhabenden deterministischen zukunftsbezogenen Konstrukten wie etwa next sowohl nichtdeterministische Konstrukte wie or und sometimes als auch vergangenheitsbezogene Operationen wie previous und always-in-the-past berücksichtigt.

Zu diesem Zweck wird zunächst die Temporallogik EITeL vorgestellt, welche neben den angesprochenen Konstrukten insbesondere die Möglichkeit bietet, durch einen chop-Operator sequentielle Abläufe einfach auszudrücken. Die Gültigkeit von Rekurrenzrelationen ermöglicht es dann, einer großen Klasse von Formeln durch das Prinzip der Transformation eine prozedurale Interpretation zu geben. Auf dieser Basis wird dann die Programmiersprache ExTeLL definiert. ExTeLL ist eine (im Sinne der Theorie der Berechenbarkeit) universelle temporallogische Sprache.

Wenn man eine wie auch immer geartete Logik als Programmiersprache verwendet, so stellt sich natürlich die Frage nach ihrer Korrektheit und der Vollständigkeit. Entsprechende Ergebnisse werden ebenso wie ein Nachweis der Universalität von ExTeLL hergeleitet. Schließlich werden auch die pragmatischen Aspekte einer solchen Sprachentwicklung anhand einiger typischer Beispiele untersucht. Dabei zeigt sich, dass sich viele temporale Probleme in eleganter und natürlicher Weise mit ExTeLL lösen lassen.



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