: Konzernbilanzpolitik beim Engagement an einem notleidenden Unternehmen

Konzernbilanzpolitik beim Engagement an einem notleidenden Unternehmen

Aspekte der besonderen Unternehmenssituation und der Sanierung

Schriften zur Konzernsteuerung, Band 1

Hamburg , 400 Seiten

ISBN 978-3-86064-057-9 (Print)

Zum Inhalt

Konzernbilanzpolitische Erwägungen erhalten in einer Zeit, in der dem Jahreskonzernabschluss eine ganz erhebliche Informationsfunktion und besonderer Informationsgehalt zugesprochen wird, große Bedeutung. Das Werk zeigt in diesem Sinne vielfältige Möglichkeiten zur zielgerichteten Gestaltung des Abschlusswerkes auf. Das Parameterspektrum wird zunächst systematisiert und bietet die Möglichkeit gestalterische Erwägungen zu strukturieren und der notwendigen Rationalität vorzugehen.
Das Engagement an einem notleidenden Unternehmen weist gerade gegenwärtig besondere Praxisrelevanz auf. Über die permanente Aktualität hinaus müssen die noch im Treuhandkomplex zusammengefassten Unternehmen als in weiten Bereichen notleidend qualifiziert werden. Insbesondere für den Fall eines erwogenen Ost-Engagements mit eventuellen konzernbilanziellen Konsequenzen ist das Werk von besonderer Bedeutung. Konsequenterweise werden konzernbilanzpolitische Spezifika für diesen Fall besonders herausgestellt. Das Werk ist jedoch darüber hinaus im „allgemeinen Notleidensfall“ und generell unverzichtbar, wenn konzernbilanzpolitische Aktivitäten - auch im „Nichtnotleidensfall“ - fundiert werden sollen. Im bisherigen, das Themengebiet unterbelichteten Schrifttum, ist ein in vergleichbarer Form praxisorientierter und direkt umsetzbarer Ansatz nicht vorhanden.
Das Feld konzernbilanzpolitischer Ansatzmöglichkeiten weist eine erhebliche Breite auf. Zusätzlich zu den analog zum Einzeljahresabschluss nutzbaren Parametern ergeben sich umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten aus den spezifisch im Konzernjahresabschlussfall nutzbaren Möglichkeiten. In einem kürzer gehaltenen Bereich, werden analog zum Einzeljahresabschluss wirksame Parameter betrachtet, soweit sie sich reduzierend auf die Konzernbilanzsumme auswirken, um eine Aufstellungspflicht zu umgehen.
Der Schwerpunktbereich der Untersuchung liegt jedoch auf den konzernspezifischen Ansatzmöglichkeiten. Es erfolgt eine umfassende Darstellung. Sämtliche Konsolidierungsbereiche werden angesprochen. Besonders interessante Aspekte zeigen sich im Bereich der Kapitalkonsolidierung und bei Klärung der Einbeziehungssituation. Weiterhin muss aber auch Gestaltungsansätzen bei der Qualifizierung der Verbindungsart besondere Bedeutung beigemessen werden.
Die Bereiche der Schulden- und Zwischenergebniskonsolidierung sowie der Equity-Methode und Konsequenzen für Konzernanhang und -lagebericht runden die Untersuchung ab. Trotz einiger den konzernbilanzpolitischen Spielraum einschränkender Gegebenheiten zeigt sich das Engagement an einem notleidenden Unternehmen per Saldo als besonders gestaltungsfreundlich. Auch in diesem Fall sollte auf zielgerichtete Konzernbilanzpolitik auf keinen Fall verzichtet werden. Dieses Werk stellt hierfür das gedankliche Gerüst und einen weite Fundus an Ideen und Begründungsansätzen zur Verfügung.

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