Dissertation: Transdiszi­plinärer Ansatz zur Förderung einer Circular Economy durch nachhaltiges Ressourcen­management

Transdiszi­plinärer Ansatz zur Förderung einer Circular Economy durch nachhaltiges Ressourcen­management

Identifikation von Handlungs­optionen und Evaluierung von Umwelt­auswirkungen der Abfall­vermeidung

Nach­haltig­keits-Management – Studien zur nach­haltigen Unter­nehmens­führung, Band 32

Hamburg 2017, 194 Seiten
ISBN 978-3-8300-9622-1

Abfallvermeidung, Circular Economy, Kommunen, Life Cycle Assessment, Nachhaltiges Ressourcenmanagement, Nachhaltigkeit, Transdisziplinarität, Umweltauswirkungen

Zum Inhalt

Das Konzept der Circular Economy visiert eine Kreislaufführung von Stoffen, einen nachhaltige Umgang mit Primärrohstoffen und eine Verringerung von unerwünschten Outputs und Dissipation an. Abfallvermeidung als priorisierte Strategie innerhalb eines nachhaltigen Ressourcen- und Abfallmanagements adressiert alle diese Ziele gleichzeitig und wird im Vergleich zu Recycling und energetischer Verwertung als ökologisch vorteilhaft angesehen. Die in dieser Studie entwickelte methodische Vorgehensweise unterstützt private, gewerbliche und öffentliche Akteure dabei, Abfallvermeidungskonzepte und -maßnahmen in tägliche Prozesse und Abläufe zu integrieren und dadurch negative Umweltauswirkungen zu reduzieren. Entscheidende Aspekte des umsetzungsorientierten Ansatzes sind einerseits das transdisziplinäre Design, um die Einbindung von Praxiswissen optimal zu gewährleisten, andererseits die auf Life Cycle Assessment basierende Methode zur ganzheitlichen Messung qualitativer und quantitativer Abfallvermeidungseffekte. Der Bausteincharakter des Ansatzes und die ausführliche Beschreibung möglicher Elemente erlaubt die Anwendung in Zielgruppen unterschiedlicher Größe und Struktur. Ein Praxistest, ausführlich für die Zielgruppe Kommunen beschrieben, zeigt dabei die realen Umsetzungspotentiale auf.



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