Dissertation: Der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen und die Hochschulspezifik

Der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen und die Hochschulspezifik

Am Beispiel UNIcert®

LINGUA – Fremdsprachenunterricht in Forschung und Praxis, Band 37

Hamburg 2017, 184 Seiten
ISBN 978-3-8300-9475-3 (Print & eBook)

Rezension

[...] Mit der Forschungsarbeit von Teresa Eichelmann wurde [...] aus den Reihen der hochschulischen Sprachpraktiker heraus ein wichtiger Schritt in eine zukunftsweisende Richtung zurückgelegt. [...] Mit der von Eichelmann ansatzweise geleisteten Integration interkultureller Kompetenzen weitet sich die Perspektive des fremdsprachlichen Kompetenzerwerbs. [...] Es bleibt zu wünschen, dass die Wissenschaftliche Kommission von UNIcert® die Forschungsergebnisse von Teresa Eichelmann aktiv in ihren Mitgliedseinrichtungen bekannt macht und dass die untersuchten Fragestellungen auch zukünftig wissenschaftlich bearbeitet werden.

Andreas Hettiger, in:
Fremdsprachen und Hochschule, FuH 92(2018)

Anglistik, Brian North, Europarat, Fremdsprachendidaktik, Fremdsprachenerwerb, Fremdsprachenerwerbsforschung, Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen, GeR, Hochschulspezifik, Interkulturelle Kompetenz, Kommunikative Sprachkompetenz, Kompetenzskalen, Mehrsprachigkeit, Michael Byram, Savoirs, UNIcert

Zum Inhalt

Das Buch resümiert die Konzeption und Rezeption des auf Initiative des Europarates entwickelten Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR). Es greift die Forderung des GeR nach der domänenspezifischen Interpretation seiner Sprachkompetenzskalen auf und fokussiert dabei den bislang nur unzureichend beschriebenen Hochschulbereich. Der vom GeR anvisierte Bedarf (auch) an hochschulspezifischen Kompetenzbeschreibungen wird durch die Darstellung der Entstehung, Inhalte und Ziele des hochschulspezifischen Ausbildungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystems UNIcert® gestützt. Die Ausführungen zum fünfphasigen Forschungsprojekt „UNIcert®-Spezifik und der GeR“ skizzieren schließlich die Entwicklung von hochschulrelevanten, qualitativ hochwertigen, validierten und kalibrierten Deskriptoren; ein Exkurs illustriert die Erarbeitung interkultureller Kompetenzbeschreibungen. So trägt dieses Werk zur Klärung der Frage bei, welche fremdsprachlichen und interkulturellen Kompetenzen im universitären und Hochschulkontext vermittelt und erworben werden müssen, und bietet eine Orientierungshilfe für die Planung und Durchführung hochschulrelevanter und -adäquater Fremdsprachenprogramme.

Über die Autorin

Teresa Eichelmann, geboren 1984, studierte zunächst Lehramt für Gymnasien (Englisch/Chemie) und promovierte danach im Fachbereich Anglistik/Englische Sprache und Literatur und ihre Didaktik an der Technischen Universität Dresden. Sie lebte und arbeitete in Neuseeland und Irland und ist gegenwärtig als Lehrerin in Görlitz tätig.

Kontakt



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben