Forschungsarbeit: Der Schutz von Minderheiten in Ungarn nach dem Nationalitätengesetz von 2011

Der Schutz von Minderheiten in Ungarn nach dem Nationalitätengesetz von 2011

Schriften zum ausländischen Recht, Band 24

Hamburg 2017, 176 Seiten
ISBN 978-3-8300-9450-0 (Print & eBook)

Minderheiten, Minderheitenrechte, Minderheitenschutz, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Trianon-Trauma, Ungarisches Nationalitätengesetz, Ungarn

Zum Inhalt

Während Ungarn derzeit vor allem wegen seiner restriktiven Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik und wegen systematischer Einschränkungen von Grundrechten und -freiheiten europaweit kritisiert wird, nimmt das Land in Sachen Minderheitenschutz innerhalb der EU nach wie vor eine führende Position ein. Als ein Land, das auf seinem Staatsgebiet zahlreiche Minderheiten beherbergt, zeigt Ungarn, wie weitreichender Schutz von Minderheiten innerhalb der Landesgrenzen eines modernen europäischen Nationalstaates praktiziert werden kann. Die rechtliche Grundlage dieses vorbildlichen Minderheitenschutzes bildet das Ungarische Nationalitätengesetz von 2011. Unter Berücksichtigung der Entwicklung des Minderheitenschutzes in Ungarn vom Ersten Weltkrieg bis heute erörtert und bewertet die vorliegende Studie den Schutz von Minderheiten in Ungarn auf Grundlage des seit dem Jahr 2011 geltenden Nationalitätengesetzes.

Zum Autor

Dr. Dr. Arndt Künnecke ist Professor für Öffentliches Recht, Staatsrecht und Politik an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl. Zuvor war er zehn Jahre lang als Dozent für Rechts- und Politikwissenschaften an verschiedenen Universitäten in Istanbul tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Minderheitenrechte sowie Verbraucherschutzrecht in der EU.



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