Coverabbildung: Doktorarbeit, „Integration der Repertory Grid Technik in das Anforderungsmanagement – IngGrid“ von Philipp Tursch

Philipp Tursch Integration der Repertory Grid Technik in das Anforderungsmanagement – IngGrid

Hamburg 2016, 166 Seiten

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Kundenorientierung und das Verständnis der Kundenanforderungen, inklusive emotionaler Sichtweisen derer, stehen zukünftig noch mehr im Fokus der Produktentwicklung. Allein die Wahrnehmung und Empfindung über ein Produkt werden sich für Unternehmen zu einem bedeutenden Themengebiet herausbilden. Mit dieser Studie soll zum einen ein Bewusstsein für die Unabdingbarkeit, Kunden in die Produktentwicklung einzubinden, entwickelt werden und zum anderen die bevorstehende Anforderung/Bedeutung hervorgehoben/evaluiert/betont werden, die emotionalen und nicht sichtbaren Anforderungen der Kunden zu ermitteln und diesen zu entsprechen.

1955 veröffentlichte George A. Kelly sein Werk „The Psychology of Personal Constructs“. Darin wurde das Untersuchungsverfahren, der Repertory Grid Test, vorgestellt. Im Rahmen der Persönlichkeitspsychologie wird diese Technik seitdem zur Ermittlung von persönlichen Einstellungen und Beziehungen genutzt.

Aufgrund der interessanten Ergebnisse wurde die Technik seit den 1980er-Jahren zusätzlich immer öfter in Bereichen außerhalb der Psychologie eingesetzt. Erste Ansätze gelangten über die Marktforschung bis hin zur Informations- und Kommunikationstechnik. Dank der breiten Palette an Möglichkeiten im Bereich der Durchführung und Auswertung ist speziell in der Marktforschung ein kontinuierlicher Einsatz der Technik außerhalb der Psychologie zu verzeichnen. Vor allem mit verhaltenswissenschaftlichem Hintergrund und der damit verbundenen Kombination mit der Marktforschung ist die Repertory Grid Technik ein vielversprechendes Werkzeug.

Nach langjähriger Arbeit mit der Repertory Grid Technik und dem Ziel der Transformation und Integration dieser in das Anforderungsmanagement haben sich zahlreiche Schwierigkeiten aufgetan, die mit der folgenden Arbeit behoben werden sollen. Die ingenieursorientierte Repertory Grid Technik – kurz IngGrid – stellt sich als Werkzeug mit großem Potential dar. Mit der Behebung der Schwachstellen, im Bezug zur traditionellen Repertory Grid Technik, kann sie einen innovativen Beitrag für das Anforderungsmanagement und die damit verbundene Anforderungsermittlung und Produktentwicklung leisten.

In der Abhandlung wird allgemein die Bedeutung der Kundenintegration in das Anforderungsmanagement, die Repertory Grid Technik mit ihren Potentialen sowie deren Transformation für das Anforderungsmanagement dargestellt.

Bibliografische Daten

Autor Philipp Tursch
Titel Integration der Repertory Grid Technik in das Anforderungsmanagement – IngGrid
Seiten 166
Erscheinungsjahr 2016
Ort Hamburg
ISBN (Print) 978-3-8300-8848-6
eISBN (eBook) 978-3-339-08848-2
Schriftenreihe Cottbuser Schriften zum Qualitätsmanagement
Herausgeber Prof. Dr. Ralf Woll
Band 5

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