Dissertation: „Green Logistics“

„Green Logistics“

Ermittlungsmodell zur Analyse der Wirtschaftlichkeit von Elektronutzfahrzeugen für Verteilerverkehre auf der „letzten Meile“ von Logistik- und Handelsunternehmen in Deutschland

Logistik-Management in Forschung und Praxis, Band 56

Hamburg , 252 Seiten

ISBN 978-3-8300-8712-0 (Print)
ISBN 978-3-339-08712-6 (eBook)

Zum Inhalt

Der Logistiksektor und hier vor allem der Straßengütertransport verursacht einen nicht unerheblichen Teil der weltweiten Treibhausgasemissionen. Die momentan in der Logistik eingesetzten Transportmodi für den Transport von Gütern sind signifikant abhängig von Erdöl als Energieträger.

Logistikdienstleister sowie Handelsunternehmen, die Güter in Eigenregie transportieren, sehen sich aufgrund der hohen Emissionen von Treibhausgasen und der intensiven Nutzung fossiler Energieträger bei der Erbringung ihrer Transportdienstleistungen zunehmend Forderungen von verschiedenen Anspruchsgruppen ausgesetzt, eine umwelt- und ressourcenschonende Produktion zu gewährleisten.

Im Rahmen von „Green Logistics“ ergeben sich unterschiedliche Handlungsfelder für Logistik- und Handelsunternehmen zur Reduzierung des Ressourceneinsatzes und Verringerung der CO2e-Emissionen beim Transport von Gütern. Insbesondere ist dies die Reduzierung der CO2e-Intensität von Energiequellen z. B. durch Verwendung von alternativen Antriebskonzepten wie Elektroantrieben.

Das Buch untersucht die Wirtschaftlichkeit von Elektronutzfahrzeugen und Dieselfahrzeugen unter besonderer Berücksichtigung von allen Auszahlungen und möglichen Einzahlungen im Lebenszyklus. Die Basis hierfür bilden aktuellen Realdaten und realistisch eingeschätzten Zukunftsdaten aus dem Einsatz auf der „letzten Meile“.

Hierfür wurde ein Ermittlungsmodell zur praktischen und flexiblen Unterstützung von Logistik- und Handelsunternehmen bei der Investitionsentscheidung über den potentiellen Einsatz von Elektronutzfahrzeugen auf der „letzten Meile“ entwickelt. Die Ergebnisse dieses Modells werden ausführlich im Buch dargestellt und beschrieben.

Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse werden insbesondere mögliche Einzahlungen aus Vehicle-to-Grid-Leistungen, Zusatzeinzahlungen aus Reputationsgewinnen und Subventionen untersucht.

Drüber hinaus werden Handlungsempfehlungen für Logistik- und Handelsunternehmen als potentielle Betreiber von Elektronutzfahrzeugen auf der „letzten Meile“ aufgezeigt.

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