Dissertation: Johann Christoph Fesel (1737–1805)

Johann Christoph Fesel (1737–1805)

Der letzte Würzburger Hofmaler

Schriften zur Kunstgeschichte, Band 51

Hamburg , 422 Seiten

ISBN 978-3-8300-7575-2 (Print)
ISBN 978-3-339-07575-8 (eBook)

Zum Inhalt

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Dem Leben und Werk des letzten Würzburger Hofmalers, Johann Christoph Fesel (1737–1805), ist in der modernen kunsthistorischen Forschung nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden. Die vorliegende Publikation versucht ein umfassendes Bild einer Künstlerpersönlichkeit zu zeichnen, die in einer von Umbrüchen geprägten Epoche – zwischen Barock, Rokoko und Klassizismus – lebte und arbeitete: Im barocken Würzburg und Wien sowie im Umfeld der frühklassizistisch geprägten Accademia di San Luca in Rom ausgebildet, hat Fesel einen für das 18. Jahrhundert zunächst typischen Werdegang durchlaufen. Obwohl er stets im Schatten seiner großen Zeit- und Weggenossen Giambattista Tiepolo, Anton Raphael Mengs und Pompeo Batoni stand, ist er dennoch als wichtiger Vertreter einer als zwiespältig empfundenen Epoche der deutschen Kunst zu verstehen.

Darüber hinaus stellt die Säkularisierung und die damit einhergegangene Aufhebung des fürstbischöflichen Hofes, der Kirchen und Klöster im Hochstift Würzburg einen wichtigen Aspekt dieses Buches dar. Am Beispiel des letzten Würzburger Hofmalers lassen sich nicht nur die gesellschaftlichen Veränderungen der Residenzstadt Würzburg ablesen; als ehemaliger Hofmaler und Mahlereyinspector war Johann Christoph Fesel wesentlich an den Abtransporten hochrangiger Kunstwerke von Würzburg nach München und dem künstlerischen Aderlass des säkularisierten Hochstifts beteiligt.

Das Werk über Johann Christoph Fesel versucht eine Lücke innerhalb der Würzburgforschung zu schließen und gibt mit dem umfassenden Werkverzeichnis und Quellenanhang ein wichtiges Arbeitsmittel mit an die Hand.

Ihr Werk im Verlag Dr. Kovač

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