Hochschulabschlussarbeit: Erich Fromm – Religionssystem versus religiöses Denken

Erich Fromm –
Religionssystem versus religiöses Denken

THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse, Band 114

Hamburg 2013, 162 Seiten
ISBN 978-3-8300-7391-8 (Print & eBook)

Dogmen, Erich Fromm, Gott, Jesus Christus, Religion, Religionsphilosophie, Theologie, Urchristentum

Zum Inhalt

Die Autorin Christiane Pucher (1981-2011) studierte Philosophie an der Universität Wien und verfasste dieses Werk als wissenschaftliche Abschlussarbeit. In mehreren essayistischen Kapiteln untersucht sie das Verhältnis Fromms zur Religion. Judentum und Christentum werden als Glaubensformen dargestellt, die in ihren Entwicklungsphasen jeweils eine bestimmte Mensch-Gesellschaft-Relation widerspiegeln. Fromm deutet Religion allgemein innerhalb ihres psychosozialen und (macht)politischen Kontextes und streicht den anfangs revolutionären Charakter des Christentums heraus. Die Entfremdung des Menschen wird auch auf das religiöse Wesen übertragen: Glaube und das Sehnen nach dem Göttlichen seien letztendlich Bedürfnisse, die in ihrer ursprünglichen Ausformung zur Ganzheit des Menschen beitragen.

Frau Pucher über ihren persönlichen Zugang zum Thema: „Im Zeitalter der Globalisierung ist es meines Erachtens wichtig, der Frage nachzugehen, ob das Christentum einen humanistischen Kern besitzt, der aus seiner Geschichte abgeleitet werden kann. Meine Motivation hat darauf abgezielt, dieser Frage affirmativ zu begegnen und die friedlichen, humanistischen Aspekte, die dem Christentum inhärent sind, zu betonen.“

Der Herausgeber Ao. Univ.-Prof. i.R. Dr. Erwin Bader lehrt an der Universität Wien.



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