Doktorarbeit: Schönheitsreparaturen im Mietrecht

Schönheitsreparaturen im Mietrecht

Studien zum Vertragsrecht, Band 10

Hamburg 2012, 300 Seiten
ISBN 978-3-8300-6659-0

Abgeltungsklausel, Anfangsrenovierung, BGB, Endrenovierung, Fristenplan, Immoblienrecht, Mietvertrag, Renovierungsfristen, Wohnraummietvertrag, Zivilrecht

Zum Inhalt

Die Autorin beschäftigt sich umfassend mit dem Recht der Schönheitsreparaturen in Wohnraummietverträgen. Nach dem Gesetz obliegt dem Vermieter die Erhaltungspflicht des Mietobjekts während der Mietzeit. Hierzu gehören auch die Schönheitsreparaturen. Diese Verpflichtung des Vermieters kann vertraglich auf den Mieter übertragen werden. Von dieser Möglichkeit machen die Vermieter auch heutzutage überwiegend Gebrauch. Die wirksame Übertragung der Schönheitsreparaturen auf den Mieter im Mietvertrag ist jedoch problembehaftet und gibt immer wieder Anlass zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Mieter und Vermieter. In den letzten Jahren hat selbst der Bundesgerichtshof eine Vielzahl von Entscheidungen zu einzelnen Schönheitsreparaturklauseln treffen müssen. Die damit geschaffene – teils unübersichtliche und einen roten Faden vermissende – Rechtslage weckte das wissenschaftliche Interesse der Autorin an der detaillierten Darstellung des Rechtsgebietes und der Findung eines geeigneten transparenten Lösungsansatzes, nachdem eine ausdrückliche gesetzliche Regelung zu Schönheitsreparaturen im BGB bei der Mietrechtsreform im Jahr 2001 durch den Gesetzgeber abgelehnt wurde.

Die Autorin stellt das Recht der Schönheitsreparaturen ausführlich dar, setzt sich kritisch mit der zu einzelnen Schönheitsreparaturklauseln ergangenen Rechtsprechung auseinander und zeigt die mit einer unwirksamen Klausel verbundenen Rechtsfolgen auf Mieter- und Vermieterseite auf.

Am Ende stellt die Autorin eine mögliche gesetzliche Regelung zu Schönheitsreparaturen im BGB vor.



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