Dissertation: Zwei Welten – ein Text: Ausgangstexterstellung und Übersetzung

Zwei Welten – ein Text: Ausgangstexterstellung und Übersetzung

Am Beispiel der Technischen Entwicklung der Volkswagen AG

Angewandte Linguistik aus interdisziplinärer Sicht, Band 37

Hamburg 2010, 190 Seiten
ISBN 978-3-8300-5133-6 (Print & eBook)

Angewandte Linguistik, Fachkommunikation, Fachsprache, Fachsprachenforschung, Fallstudien, Industrie, Isolierte Sprachräume, Sprachwissenschaft, Übersetzung, Übersetzungsgerechtes Schreiben, Übersetzungsprozess, Übersetzungswissenschaft, Unternehmenskommunikation, Unternehmenskultur, Volkswagen AG

Zum Inhalt

„Der Fachmann versteht das schon“?

Das Buch ist darauf gerichtet, die translatologisch relevanten Vernetzungen der betriebsinternen Fachkommunikationsabläufe eines global agierenden Industrieunternehmens zu analysieren. Dabei spielen aus der Sicht der Autorin die nachfolgenden linguistischen bzw. die Linguistik übergreifenden Erkenntniskomplexe eine bedeutsame untersuchungsstrategische Rolle: die interdisziplinäre Charakterisierung der Vernetzungen von Kommunikationsabläufen im Unternehmen, die Bestimmung des Verhältnisses zwischen Fachkommunikation und Fachgegenstand, das Zusammenspiel von sprachlichen und nichtsprachlichen Elementen und Relationen im interlingualen Transferprozess fachlicher Informationen des Unternehmens, die konsequente Hinwendung zur Empirie in translatologischen Arbeiten, die Ableitung von Strategien zur Optimierung der Unternehmenskommunikation sowie die Entwicklung einer Fachdidaktik der Unternehmenskommunikation bzw. der Übersetzung von Fachtexten in technologisch orientierten Unternehmen. In diesem Zusammenhang werden auch Vorschläge zur Verbesserung der betriebsinternen Fachkommunikationsprobleme gemacht.

Die Fragen einer weitgehend defekten Fachübersetzungsarbeit in Unternehmen werden aufgenommen und markieren für zukünftige übersetzungskritische Arbeiten ein vielversprechendes Untersuchungsterrain. Für zukünftige fachkommunikative Betrachtungen ist dabei insbesondere der von der Autorin erwähnte Aspekt der Subkulturen methodologisch interessant. Für weiterführende Studien werden Methodische Prinzipien und Verfahren, die bei einer Analyse der Fachübersetzungspraxis in Unternehmen von Nutzen sein können, detailliert dargestellt.

Das Buch ist besonders empfehlenswert für interessierte Vertreter der Fachsprachenforschung bzw. Unternehmenskommunikation, der Translatologie, der Feldforschung sowie der Technik- und Betriebswissenschaften.



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