Doktorarbeit: Innovationskooperationen und -netzwerke im Maschinenbau

Innovationskooperationen und -netzwerke im Maschinenbau

Unter besonderer Berücksichtigung von Kooperationskompetenz

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 243

Hamburg 2009, 368 Seiten
ISBN 978-3-8300-4509-0 (Print & eBook)

Anlagenbau, Argentinien, Automobilindustrie, Betriebswirtschaftslehre, Deutschland, Innovationsmanagement, Kooperationen, Kooperationsfähigkeit, Kooperationskompetenz, Maschinenbau, Netzwerke, Netzwerkfähigkeit, Netzwerkkompetenz, PLS, SGM, Strukturgleichungsmodell, USA

Zum Inhalt

Die Studie beschäftigt sich mit einem brandaktuellen Thema: Vor dem Hintergrund verkürzter Innovationszyklen, komplexer technologischer Herausforderungen und der grundsätzlich enorm hohen Bedeutung von Innovationen für Unternehmen der Maschinenbaubranche werden zunächst die Chancen und Risiken von Innovationskooperationen mit anderen Unternehmen oder Organisationen genannt. Während bei vielen Firmen die finanziellen wie personellen Ressourcen begrenzt bleiben, können Kooperationen die Wissensbasis eines Unternehmens vergrößern, Innovationskosten auf mehrere Partner verteilen und die Innovationsgeschwindigkeit erhöhen.

Nach einer konzeptionellen und theoretischen Einführung zeigt dieses Buch auf empirischer Basis auf, wie das Kooperationsverhalten des deutschen Maschinenbaus in Bezug auf Innovationen tatsächlich aussieht. Trotz der zahlreichen Chancen, die sich für den Maschinenbau ableiten lassen, bestehen derzeit nur bedingt Innovationskooperationen. Ebenfalls wird deutlich, dass bislang nur recht wenige Instrumente zum Management von Innovationskooperationen eingesetzt werden.

Gleichzeitig unterstreicht das Buch die Bedeutung von Kooperationskompetenz. Die Kooperationskompetenz trägt dazu bei, Innovationskooperationen auch tatsächlich zum Erfolg zu führen. Mit Hilfe eines PLS-Strukturgleichungsmodells zeigt sich, dass zwischen einer formalen und informellen Ausprägung von Kooperationskompetenz zu differenzieren ist. So unterscheidet sich der Aufbau der beiden Ausprägungen deutlich voneinander. Dies konnte bereits nach einer ebenfalls im Buch vorgestellten, eher qualitativ angelegten Vorstudie, die in der Automobilindustrie durchgeführt wurde, ansatzweise vermutet werden.

Der Autor Christoph Dilk hat in Deutschland, den USA und Argentinien Betriebswirtschaftslehre studiert. Im Anschluss daran promovierte er am Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneurship der European Business School International University Schloss Reichartshausen. Christoph Dilk hat in den vergangenen Jahren in internationalen Journals (z.B. Management Decision), deutschen Fachzeitschriften (z.B. MaschinenMarkt) sowie Herausgeberbänden diverse Artikel publiziert.



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