Doktorarbeit: Analogischer Wandel in der westmitteldeutschen Verbalflexion

Analogischer Wandel in der westmitteldeutschen Verbalflexion

PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 134

Hamburg , 446 Seiten

ISBN 978-3-8300-4459-8 (Print)
ISBN 978-3-339-04459-4 (eBook)

Zum Inhalt

Analogischer Wandel spielt bei der Reorganisation von Flexionsklassen oder einzelnen Paradigmen eine wichtige Rolle. Die Untersuchung skizziert die Verbalsysteme von vier westmitteldeutschen Dialekten sowie dem ebenfalls zum Westmitteldeutschen zählenden Luxemburgischen und überprüft an diesem Material verschiedene Theorien, die sich zum Ziel setzen, Gesetzmäßigkeiten für analogische Prozesse zu formulieren.

Gerade in der Verbalflexion erweist sich analogischer Wandel als ein komplexes und vielgestaltiges Phänomen, an dem eine Reihe von Faktoren beteiligt ist. Daher besteht die Notwendigkeit, diesbezügliche linguistische Theorien nicht nur an Auswahldaten zu exemplifizieren, sondern auf eine möglichst breite empirische Basis zu stellen. Indem der Untersuchung ganze Sprachsysteme zugrunde gelegt werden, die sich überdies vor dem Hintergrund des Althochdeutschen als eines gemeinsamen, bezeugten Referenzsystems vergleichen lassen, wird dieser Forderung Rechnung getragen.

Aus dem Inhaltsverzeichnis

1. Westmitteldeutsche Verbalflexion (Grammatische Skizzen)

2. Fallstudien am Taunuswörterbuch (Statistische Untersuchungen zum Wandel der Verbalflexion in einem mittelhessischen Dialekt)

3. Empirie vs. Theorie (Analogiegesetze, Natürliche Morphologie, Lexikostatistik, Optimalitätstheorie)

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