Doktorarbeit: Zulässigkeit und Grenzen ungeschriebener Schranken des Urheberrechts

Zulässigkeit und Grenzen ungeschriebener Schranken des Urheberrechts

Studien zum Gewerb­lichen Rechts­schutz und zum Urheber­recht, Band 50

Hamburg 2008, 258 Seiten
ISBN 978-3-8300-4099-6

Ausschließlichkeitsrechte, Caching, Informationsgesellschaft, Interessentenabwägung, Parodie, Rechtsfortbildung, Rechtswissenschaft, Schranken, Urheberrecht, Urheberrechtsschranken, Zitat

Zum Inhalt

Die Wissensgesellschaft unterliegt stetem technischen und sozialen Wan­del. Dem Urheberrecht als bestimmendem Rechtsgebiet für Infor­ma­ti­ons­prozesse werden daher interessengerechte Lösungen abverlangt. Der Gesetzgeber kann dem nur zeitverzögert gerecht werden. Diese Lö­sun­gen zu finden, ist daher vorrangig Aufgabe der Rechtsprechung. Dabei wird sie aber durch die starren Schrankenbestimmungen des Ur­he­ber­rechts­ge­setzes eingeschränkt. Der Autor untersucht Schranken jenseits der einzeln aufgezählten Tatbestände des Urheberrechtsgesetzes als Möglichkeit des gerechten Interessenausgleichs. Dargestellt werden die Auswirkungen der Systematik von Ausschließlichkeitsrechten und deren Begrenzung sowie der höherrangigen grundrechtlich und europarechtlich geschützten Positionen auf eine richterliche Rechtsfortbildung der Ur­he­ber­rechts­schran­ken. Darüberhinaus werden einzelne mögliche Kriterien einer nachgelagerten Interessenabwägung im Urheberrecht aufgezeigt. Abgerundet wird die Untersuchung durch eine Illustration von Mög­lich­kei­ten und Grenzen der ungeschriebenen Schranken methodisch zugrunde liegenden Interessenabwägung auf drei beispielhaften Konfliktfeldern: pa­ro­dis­tischen Entlehnungen, Entlehnungen aus unveröffentlichten Werken und Zwischenspeichervorgängen im Internet.

Link des Autors

www.rehse.info

    

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