Dissertation: Wachstum und Entwicklung

Wachstum und Entwicklung

Eine theoretische Analyse in Modellen der „Yang’schen Neuklassik“

Schriften­reihe volks­wirt­schaft­liche Forschungs­ergebnisse, Band 133

Hamburg 2008, 354 Seiten
ISBN 978-3-8300-3738-5

Arbeitsteilung, Entwicklung, Entwicklungspolitik, good governance, Institutionenökonomik, Neuklassik, Spezialisierung, Volkswirtschaft, Volkswirtschaftslehre, Wachstum, Xiaokai Yang

Zum Inhalt

Was sind die Ursachen von Wachstum und Entwicklung? Warum entwickeln sich Volkswirtschaften unterschiedlich? Wie sollte die Entwicklungspolitik ausgestaltet sein?

Aus den behandelten Modellen der "Yang’schen Neuklassik" ergeben sich die folgenden Erkenntnisse: Die Entwicklungspolitik muss in erster Linie dafür sorgen, dass in den Entwicklungsländern stabile demokratische und marktwirtschaftliche Strukturen ausgebildet und funktionsfähige Verwaltungen aufgebaut werden. Parallel dazu müssen Investitionen in die Verkehrs- und Kommunikations-Infrastruktur getätigt werden. Im Ergebnis wird also der "good governance"-Ansatz, den z.B. die Europäische Union in der Entwicklungs-Zusammenarbeit mit den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik vorantreibt, gestützt.

Die "Yang’sche Neuklassik" bildet dabei erstmals einen Gedanken von Adam Smith konsistent im Modell ab: Sie erklärt Wachstum, Entwicklung und Wohlstand mit Hilfe von Spezialisierung und Arbeitsteilung. Diese entwickeln sich in einem Spannungsfeld aus Transaktionskosten der Marktnutzung und steigenden Spezialisierungserträgen. Die Modelle liefern so eine – relativ zur bestehenden Literatur – zusätzliche Quelle endogenen Wachstums und eignen sich als Formalisierung der Neuen Institutionenökonomik.

Das Buch umfasst insgesamt sieben Kapitel. Das erste Kapitel führt in die Phänomene Wachstum und Entwicklung ein. Kapitel 2 gibt einen umfassenden Überblick über die breite Literatur der "Yang’schen Neuklassik" und stellt sie ihrem jeweiligen Pendant aus der traditionellen Literatur gegenüber. In den Kapiteln 3 und 4 werden statische Modelle, in 5 und 6 dynamische Modelle der "Yang’schen Neuklassik" eingeführt, erweitert, nummerisch gelöst und auf die Robustheit ihrer Annahmen hin überprüft. Durch den Einbezug von Schattenwirtschaft gelingt es, Entwicklungsländer realitätsnaher als in den bestehenden dynamischen Modellen abzubilden. Kapitel 7 fasst die wichtigsten Ergebnisse in Thesen zusammen.



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