Doktorarbeit: Linguistische Untersuchungen an Werbeheadlines von Anzeigen der FAZ, SZ und des Stern 2004

Linguistische Untersuchungen an Werbeheadlines von Anzeigen der FAZ, SZ und des Stern 2004

PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 101

Hamburg , 468 Seiten

ISBN 978-3-8300-3099-7 (Print)
ISBN 978-3-339-03099-3 (eBook)

Zum Inhalt

In der sprachwissenschaftlichen Literatur wurde und wird die Werbeheadline eindeutig seltener thematisiert als der Slogan. Schon allein aus diesem Grund erschien eine Analyse dieses scheinbar vernachlässigten Teils der Anzeigenwerbung interessant und erforschenswert.

Mit den linguistischen Untersuchungen anhand von 400 Werbeüberschriften aus Anzeigen der FAZ, SZ und des Stern aus dem Jahr 2004 wurde das Ziel verfolgt, ein repräsentatives textlinguistisches Profil zu erstellen. Um diese Intention zu verwirklichen, wurden die Belege nicht nur aus einem einzelnen linguistischen Blickwinkel untersucht, sondern auf Besonderheiten der fünf sprachwissenschaftlichen Beschreibungsebenen Pragmatik, Syntax, Graphie, Semantik und Stilistik hin durchleuchtet. Gerade diese Perspektivenvielfalt erlaubte es, ganz unterschiedliche Aspekte von Werbeheadlines zur Sprache zu bringen:

Welche kommunikativen Funktionen übernehmen Werbeüberschriften? Welche Satzarten überwiegen? Welche typographischen Mechanismen tragen besonders zur Aufmerksamkeitsevozierung bei? Welche inhaltliche Beziehung besteht zwischen Werbeschlagzeile und Anzeigenbild? Welche Effekte entstehen dadurch? Wie wird etwa Humor in Werbeheadlines ausgelöst? Welche Stilmittel verwendet der Texter in der Werbeüberschrift, um das Auge des Rezipienten auf die Anzeige zu lenken? Welche weiteren Funktionen können bestimmte Figuren noch übernehmen?

Die Untersuchungen reichten dabei teils über den sprachwissenschaftlichen Tellerrand hinaus und liefern damit auch Werbelaien interessante Einblicke. Sie können weiterhin zum Vergleich mit Ergebnissen von zukünftigen Arbeiten mit ähnlicher Thematik dienen. Denn durch die Realität des raschen Wandels bei der Schaltung von Werbeschlagzeilen können vergleichbare Untersuchungen in regelmäßigen Abständen entstehen, um einerseits charakteristische Tendenzen bestimmter Zeiträume, andererseits Parallelen zu den Resultaten des Jahres 2004 festzuhalten.

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