Forschungsarbeit: Methoden zur Alters- und Geschlechtsbestimmung auf dem Prüfstand

Methoden zur Alters- und Geschlechtsbestimmung auf dem Prüfstand

Eine rechtsmedizinische empirische Studie

Forschungsergebnisse aus dem Institut für Rechtsmedizin der Universität Hamburg, Band 8

Hamburg 2007, 164 Seiten
ISBN 978-3-8300-2894-9 (Print), ISBN 978-3-339-02894-5 (eBook)

Altersbestimmung, Anthropologie, Forensik, Geschlechtsbestimmung, Medizin, Osteologie, Rechtsmedizin, Schambeinsymphyse, Sulcus praeauricularis

Zum Inhalt

Wenn in der forensischen Osteologie, insbesondere bei schlecht erhaltener Knochensubstanz, biochemische und histologische Methoden zur Alters- und Geschlechtsbestimmung nicht weiterhelfen, bleibt nur die Anwendung morphognostischer Methoden.

Doch liefern diese Methoden wirklich lediglich unbefriedigende Ergebnisse für forensische Zwecke? Wie gut ist eines der Leitmerkmale zur Altersbestimmung Erwachsener, die altersbedingten Veränderungen der Schambeinsymphyse, wirklich? Welche der beiden vergleichend untersuchten Methoden – Nemeskri und Acsdi (1960) oder Brooks und Suchey (1990) – ist besser geeignet? Ist das Merkmal überhaupt geeignet für eine Altersbestimmung?

Bei der Geschlechtsdiagnose am Skelett gilt die Beurteilung des Sulcus praeauricularis am Becken als besonders aussagekräftig. Doch ist dieses Merkmal wirklich mit schwangerschafts- und geburtsbedingten Veränderungen in Verbindung zu bringen? Warum ist diese Merkmal auch bei Frauen ohne Geburten und bei Männern zu beobachten? Welche Ursachen kommen für die Ausprägung dieses Merkmals noch in Frage? Was bedeutet ein vorhandener Sulcus praeauricularis für die Geschlechtsbestimmung?

Alle diese Fragen wurden durch die Untersuchung an einem alters- und geschlechtsbekannten definierten Kollektiv versucht zu beantworten.



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