Dissertation: Messung und Modellierung der Ausfallwahrscheinlichkeit von Krediten

Messung und Modellierung der Ausfallwahrscheinlichkeit von Krediten

Unter besonderer Berücksichtigung der Vorschläge der Neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung und der Vorgehensweise der Ratingagenturen

Finanzmanagement, Band 29

Hamburg , 404 Seiten

ISBN 978-3-8300-1944-2 (Print)
ISBN 978-3-339-01944-8 (eBook)

Zum Inhalt

Basel II stellt eines der am heftigsten diskutierten Themen im Bankensektor in den letzten Jahren dar. Die risikosenstiven Regelungen im Kreditbereich haben sowohl das interne als auch das externe Rating verstärkt in den Mittelpunkt rücken lassen. Das Buch widmet sich diesen Entwicklungen und geht ausführlich der Frage nach der Definition des Ausfalls und der Messung und Modellierung der Ausfallwahrscheinlichkeit nach. Herangezogen werden hierfür die Bereiche Insolvenzrecht, Basel II, Kreditrisikomodelle und Ratingagenturen. Trotz Interaktionen zwischen diesen einzelnen Disziplinen konzentrieren sich bisherige Arbeiten nach Kenntnis des Autors lediglich auf einen oder auf ausgewählte Punkte, während die restlichen ausgeklammert bleiben. Diese Lücke soll mit diesem Buch geschlossen werden.

Im Kapitel 2 wird ein kurzer Überblick über die Entwicklung der Insolvenzen und des Inolvenzrechts in Deutschland und Österreich geboten bevor näher auf die Insolvenztatbestände eingegangen wird.

Kapitel 3 des Buches widmet sich den Vorschlägen von Basel II. Das Hautpaugenmerk gilt Säule 1 und hier dem Kreditrisiko. Der Definition des Ausfalls, der Behandlung der beiden Kreditrisikoparameter PD und LGD sowie der Darstellung und Quantifizierung der sich im Laufe der Konsultationsphase veränderten Kapitalanforderungen wird die größte Aufmerksamkeit geschenkt.

Die Messung und Modellierung der PD in diversen Kreditrisikomodellen ist Inhalt des Kapitels 4. Des Weiteren wird ausführlich auf die Prozyklizität in der Kreditrisikomessung eingegangen.

Neben den drei großen Ratingagenturen S&P, Moody’s und Fitch werden in Kapitel 5 auch mehrere in den letzten Jahrem im deutschsprachigen Raum gegründete und auf den Mittelstand fokussierte Ratinggesellschaften vorgestellt. Zudem wird die in der jüngsten Vergangenheit geführte Diskussion rund um eine verstärkte gesetzliche Aufsicht der Agenturen thematisiert.

Im Abschlußkapitel werden die wichtigsten Ergebnisse noch einmal zusammenfassend dargestellt und die gestellten Fragestellungen beantwortet.

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