Forschungsarbeit: Kooperative Jugendhilfe  - ein Jugendamt bewegt sich

Kooperative Jugendhilfe - ein Jugendamt bewegt sich

Erfahrungen aus einem Modellprojekt

Sozialpädagogik in Forschung und Praxis, Band 6

Hamburg , 316 Seiten

ISBN 978-3-8300-1046-3 (Print)

Zum Inhalt

Das Modellprojekt „Lebensweltorientierte Einheit von Kinder- und Jugendhilfe unter Zusammenarbeit mit Schule“ ist vom Niedersächsischen Kultusministerium, dem Landesjugendamt und dem Kreisjugendamt Hildesheim 1997 für 3 Jahre ins Leben gerufen worden. Erfahrungen, die aus der Zusammenarbeit der Gesamtheit der Jugendhilfe mit Schule gesammelt werden, können für andere Landkreise verwertbar gemacht werden und werden in diesem Buch zusammengefasst.

Das Modellprojekt erwies sich als sehr nachhaltig, denn in seinem Verlauf entwickelten sich neue Arbeitsansätze für das Jugendamt, und die Jugendhilfeplanung sowie die Regionalisierung der Bezirkssozialarbeit erhielten wichtige Impulse. Pädagogische Fachbegriffe wie „Lebensweltorientierung“ oder „Einheit der Jugendhilfe“ wurden mit Leben erfüllt. Die Erfahrungen mit diesen Kategorien und den Kriterien, die für den Verlauf des Modellprojektes von Bedeutung waren, werden ausgewertet und das Modell insgesamt unter dem Gesichtspunkt des Transferaspekts einer Kritik unterzogen.

Der Verlauf der Arbeit in der Modellregion wird geschildert, indem zum einen der Aufbau und die Arbeit der Kooperationsgremien verdeutlicht und zum anderen Maßnahmen vorgestellt werden, die sich aus den Kooperationsbeziehungen ergeben haben.

In einem Leitfaden wird nachvollziehbar eine zusammenfassende Übersicht des Vorgehens im Modellprojekt wiedergegeben. Dieser Leitfaden kann Praktikern als praktische Handreichung dienen, um ähnliche Projekte im eigenen Bereich erfolgreich selbst zu initiieren. Zugleich kann er von denjenigen Lesern, die sich nur für spezielle Phasen oder Themen interessieren, als Leseleitfaden genutzt werden.

Der Bericht hat damit im Wesentlich drei Funktionen, eine politische, eine animierende und eine fachliche Funktion, die alle in einem wechselseitigen Bezug stehen. Zur Politik hin muss sich das Projekt durch diesen Bericht rechtfertigen. Die Praktiker will er überzeugen, Bestehendes zu festigen, wo es sich (noch) bewährt bzw. zum Selbermachen ermutigen. Für die Fachöffentlichkeit will er das Konzept begründen, die gewonnenen Einsichten transparent und nachvollziehbar vorstellen.

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