Forschungsarbeit: Schulqualität durch Schulberatung

Schulqualität durch Schulberatung

Externe Beratungskonzepte als Instrument der Qualitätssicherung

Studien zur Schulpädagogik, Band 34

Hamburg , 258 Seiten

ISBN 978-3-8300-0713-5 (Print)

Zum Inhalt

Nicht erst seit PISA ist die Debatte über die Qualität deutscher Schulen in vieler Munde - auch die stärkere Betonung des Erziehungsauftrages auf dem Hintergrund des sich weiterhin verändernden Familienbildes und die Diskussion über die Integration von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Förderbedürfnissen haben die hiesige Schullandschaft aufgerüttelt.

Auffallend ist, dass der hohen Anzahl der Literatur, die fordert was - Qualitätsverbesserung, Schulentwicklung, Integration/Inklusion, Prävention von Gewalt und professioneller Umgang mit sogenanntem auffälligem Verhalten - Schule leisten soll, nur ein geringer Anteil von fachwissenschaftlichen Aussagen gegenübersteht, denen entnommen werden kann, wie Schule dies leisten soll.
Offensichtlich ist jedoch, dass Schule diese an sie gestellten Anforderungen nicht aus eigener Kraft und auf die ihr bislang zur Verfügung stehenden Ressourcen zurückgreifend bewältigen kann.
Unterstützung von Schulen in Form kontinuierlicher, problemorientierter Beratung und Begleitung scheint in diesem Prozess unverzichtbar.

Hier lohnt sich ein Blick in ein europäisches Nachbarland: So bestehen in den Niederlanden seit den sechziger Jahren landesweite Schulbegleitungsdienste (SBD), die jeder Schule und allen in Schule Lehrenden und Lernenden beratend, begleitend und qualifizierend zur Seite stehen. Das Modell der Schulbegleitungsdienste im Kontext des niederländischen Schulsystems wird in diesem Buch sowohl in seiner Grundidee als auch bezüglich seines konkreten Beratungsangebotes dargestellt.

Auch die unterschiedlichen Schulsysteme der Niederlande und Nordrhein-Westfalens unter besonderer Berücksichtigung der Grund- und Sonderschulen werden als Folie der jeweiligen Beratungssysteme beschrieben und miteinander verglichen, wobei vor allem aktuelle Charakteristika und perspektivischen Entwicklungen Berücksichtigung finden.

Die Konzeption des seit 1999 in Nordrhein-Westfalen tätigen Instituts für Schulberatung und Schulentwicklung Köln basiert auf den theoretischen Grundideen der niederländischen Beratungsideologie.
Die vom Autor und der Autorin entwickelten Prinzipien dieses für die bundesdeutsche Schullandschaft innovativen Beratungsansatzes (Unab-hängigkeit, Kritische Distanz, Mixed-Sex-Teams und Bedürfnisorientierte Fortbildungskonzeption) werden vorgestellt, bezüglich ihrer Praxisrelevanz und -tauglichkeit kritisch reflektiert und im konkreten Praxisbezug anschaulich dargestellt.

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