Dissertation: Epidemiologische Untersuchung zu Impfungen bei Münchner Kinderärzten 1998 (IMKÄ ‘98)

Epidemiologische Untersuchung zu Impfungen bei Münchner Kinderärzten 1998 (IMKÄ ‘98)

HIPPOKRATES – Schriftenreihe Medizinische Forschungsergebnisse, Band 60

Hamburg 2002, 126 Seiten
ISBN 978-3-8300-0663-3 (Print)

Epidemiologie, Impfen, Impfverhalten, Kinderarzt, Medizin, Pädiater, Prävention

Zum Inhalt

Dieses Buch entstand im Rahmen der Dissertation von Rupert Schupfner an der Abteilung für Internationale Medizin und öffentliches Gesundheitswesen der Ludwigs-Maximilians-Universität München. Es behandelt die Frage, in welchem Umfang Münchner Pädiater impfen und wodurch ihr Impfverhalten beeinflusst wird. Bei der IMKÄ-Studie 1998 wurden in einer Querschnittserhebung 135 Kinderärzte mit einem standardisierten Fragebogen zu ihrer Einstellung gegenüber Impfungen befragt. Neben individuellem Impfverhalten sollten auch soziodemographische und psychologische Prädiktoren ermittelt werden.

Die Untersuchung ergab, dass nur ca. die Hälfte der Münchner Kinderärzte nach eigenen Angaben alle von der STIKO empfohlenen Impfungen in ausreichendem Umfang durchführt. Damit kann das gesundheitspolitische Ziel der WHO einer Eliminierung impfpräventabler Erkrankungen (z.B. der Masern) nicht erreicht werden. Von den Ärzten vermutete oder überbewertete Kontraindikationen waren einer der Gründe für unzureichende Impfquoten.

Es werden Vorschläge diskutiert, den Durchimpfungsgrad zu erhöhen.



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