Coverabbildung: Forschungsarbeit, „Rechte Gewalt bei Jugendlichen“ von Stefan Dierbach

Stefan Dierbach Rechte Gewalt bei Jugendlichen

Erklärungsansätze und Strategien pädagogischer Prävention

Hamburg 2001, 194 Seiten

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Seit der Wiedervereinigung befindet sich der Rechtsradikalismus auf dem Vormarsch, mit oft tödlichen Folgen für die Opfer. Dieses Buch verknüpft die statistische Dimension rechter Gewalt mit gängigen Erklärungen aus Wissenschaft und Politik.

Wie plausibel erscheint die Charakterisierung der Täter als „jugendliche Wirrköpfe“, „dumme Jungens“ oder gar „arbeitslose Modernisierungsverlierer“?

Vor dem Hintergrund der Auswertung mehrerer Studien von 1990 bis 1994 sind solche weit verbreiteten Vorurteile zu korrigieren. Nach Meinung des Autors handelt es sich bei der rechten Gewalt nicht um ein Phänomen von „Jugendgewalt“, sondern um eine Form von „völkischem Terrorismus“. Die bestehenden Versuche sozialer Befriedung durch pädagogische Konzepte laufen am Ziel vorbei, weil sie die rechten Jugendlichen völlig falsch einschätzen.

Das Buch liefert eine differenzierte Kritik herkömmlicher Sichtweisen auf dieses Problem und fordert dazu auf, rechte Gewalt als das zu sehen, was sie ist: als eine Strategie des politischen Terrors.

Bibliografische Daten

Autor Stefan Dierbach
Titel Rechte Gewalt bei Jugendlichen
Untertitel Erklärungsansätze und Strategien pädagogischer Prävention
Seiten 194
Erscheinungsjahr 2001
Ort Hamburg
ISBN (Print) 978-3-8300-0389-2
eISBN (eBook) 978-3-339-00389-8
Schriftenreihe Sozialpädagogik in Forschung und Praxis
Band 4

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