Dissertation: Strafbarkeit der Geldwäsche in Brasilien und in Deutschland

Strafbarkeit der Geldwäsche in Brasilien und in Deutschland

Die strafrechtliche Behandlung des Phänomens auf internationaler und auf nationaler Ebene

Studien zur Rechtswissenschaft, Band 450

Hamburg 2020, 304 Seiten
ISBN 978-3-339-11910-0 (Print), ISBN 978-3-339-11911-7 (eBook)

Auslegung, Brasilien, Deutschland, FATF, Geldwäsche, Kriminalpolitik, Strafbarkeit, Strafrecht, Strafrechtsdogmatik, Strafrechtsvegleichung, Straftatbestand, Verbrechenslehre

Zum Inhalt

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Geldwäsche ist ein komplexes Phänomen ausgeprägter internationaler Dimension. Aus diesem Grund rückte sie in den letzten vier Jahrzehnten weltweit in den Mittelpunkt der strafrechtlichen und kriminalpolitischen Debatte. Innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums wurde die Geldwäscheeindämmung zum zentralen Gegenstand von zahlreichen Gesetzen, internationalen Instrumenten und wissenschaftlichen Forschungen. Und trotz der großen Anzahl an akademischen Werken, die sich mit dem Problem der Geldwäschebekämpfung befassen, gibt es relevante Aspekte dieser Thematik, die noch nicht ausreichend vom rechtlichen Schrifttum vertieft wurden. Dieses Buch beabsichtigt, eine solche Lücke zu überbrücken, indem es die strafrechtliche Behandlung der Geldwäsche aus einer strafrechtsvergleichenden Perspektive analysiert. In diesem Zusammenhang wird die Frage des Einflusses internationaler Instrumente auf die legislative Gestaltung des deutschen und des brasilianischen Geldwäschetatbestandes thematisiert. Die Grenzen der Strafbarkeit des jeweiligen Geldwäschedelikts werden näher beleuchtet und miteinander verglichen. Angesichts der Feststellung, dass der brasilianische Grundstraftatbestand der Geldwäsche ein Abgrenzungsproblem bezüglich der verbotenen Tathandlungen aufweist, wird in dem Buch ein Interpretationsvorschlag in Anlehnung an dem deutschen Verschleierungstatbestand vorgebracht und begründet.

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