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Doktorarbeit: Ernährungsinterventionen im Setting Schule als ernährungspolitisches Instrument der Gesundheitsförderung und Prävention

Ernährungsinterventionen im Setting Schule als ernährungspolitisches Instrument der Gesundheitsförderung und Prävention

Eine quasi-experimentelle Untersuchung zu den Effekten des EU-Schulobst- und -gemüseprogrammes in Nordrhein-Westfalen

Schriften zur Ökotrophologie, Band 8

Hamburg 2020, 506 Seiten
ISBN 978-3-339-11366-5 (Print), ISBN 978-3-339-11367-2 (eBook)

Ernährungsbildung, Ernährungsinterventionen, Ernährungspolitik, Ernährungsverhalten, EU-Schulobstprogramm, Gemüse, Gesundheitsförderung, Hierarchische Lineare Regression, Nordrhein-Westfalen, Obst, Prävention, Schule, Setting

Zum Inhalt

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Das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm (SOGP) wurde im Schuljahr 2009/2010 als europäische Initiative zur Prävention ernährungsbedingter Krankheiten unter hoher Beteiligung der Mitgliedstaaten eingeführt. Dem politischen Prozess zur Einführung des SOGP war die Veröffentlichung des Weissbuches „Ernährung, Übergewicht, Adipositas: Eine Strategie für Europa“ vorausgegangen, das als eine konkrete Maßnahme die Initiierung eines Projekts „Obst in der Schule“ vorsah.

Nordrhein-Westfalen (NRW) ist eines von sieben Bundesländern, welches sich direkt zur Einführung des SOGP für eine Teilnahme entschieden hat. Zum Schuljahr 2012/2013 wurde im Rahmen der regionalen Strategie NRW zur Durchführung des SOGP eine Reduktion der Verteilungsfrequenz von fünf auf drei vorgesehene „Schulobsttage“ pro Woche beschlossenen – eine Änderung, die die Fortführung der Evaluation des Programmes notwendig machte.

Hauptziel dieser Forschungsarbeit war es, unter Berücksichtigung der mit der regionalen Strategie zur Umsetzung des SOGP NRW im Schuljahr 2012/2013 beschlossenen Änderungen, die Effektivität der Schulobstlieferungen bei der Erhöhung des Obst- und Gemüseverzehrs der teilnehmenden Schüler zu bewerten. Aufgrund der noch geringen Erkenntnisse zur Nachhaltigkeit der Programmeffekte sollten zudem Hinweise auf die Stabilität einer möglichen Erhöhung des Obst- und Gemüseverzehrs abgeleitet werden. Auch der Nutzen der mit der Teilnahme an dem Programm verpflichtend vorgeschriebenen flankierenden Ernährungsbildungsmaßnahmen sowie die Bedeutung verschiedener persönlicher und sozialer Determinanten für die Erhöhung des Obst- und Gemüseverzehrs der teilnehmenden Kinder war eine zentrale Fragestellung der Studie. Die Ergebnisse der umfangreichen quantitativen Analysen liefern wichtige Erkenntnisse für die zukünftige Umsetzung des SOGP NRW und zeigen weiteren Forschungsbedarf auf.



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