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Actors on the Frontline: Interaktion, Identität und Macht lokaler NGOs und der UN im Libanon und in Bosnien und Herzegowina

Studien zur Konflikt- und Friedens­forschung, Band 15

Hamburg 2018, 292 Seiten
ISBN 978-3-339-10228-7

Bosnien und Herzegowina, Friedens- und Konfliktforschung, Friedenssicherung, Internationale Beziehungen, Libanon, NGO, Nichtregierungsorganisation, Organisationen, Peacebuilding, Postkonfliktgebiete, UN

Zum Inhalt

Fragen nach geeigneten und erfolgsversprechenden Mitteln und Wegen einer nachhaltigen Friedenssicherung und Entwicklung sind mit Blick auf die aktuellen Verwerfungen in der internationalen Politik wieder einmal hochaktuell. Am Ende kriegerischer Konflikte bleiben Trümmer, Täter, Opfer, Vertriebene und Helfer nicht selten gemeinsam in einem höchst fragilen Zusammenschluss zurück, wenn es gilt, Kämpfe zu beenden, Zerstörtes wiederaufzubauen und Zusammenleben neu zu definieren. Ebenfalls zurück bleiben in diesen fragilen Zusammenschlüssen aber auch externe Akteure wie bspw. internationale Friedenstruppen und die Institutionen und Programme der UN, die fortan im Zielland mit den hier ansässigen nationalen bzw. lokalen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen interagieren. Daraus entstehen häufig auch langfristige, komplexe Interaktionsbeziehungen zwischen UN-Institutionen und lokalen NGOs sowie auch zwischen lokalen NGOs untereinander, die hier im Detail untersucht werden. Am Beispiel des Prozesses der Friedenssicherung und –konsolidierung im Libanon und in Bosnien und Herzegowina untersucht die Autorin Kooperationsanreize oder –hemmnisse, Fragen des Selbstverständnisses bzw. der Identität der interagierenden Organisationen sowie Konstellationen von Macht innerhalb dieser Beziehungen.



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